Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Oberndorf a. N. Nun soll die Talstadt saniert werden

Von
Der Talplatz wird ein Schwerpunkt sein bei der anstehenden Sanierung der Talstadt. Foto: Danner

Oberndorf - Mit Anträgen auf Förderung für Sanierungsgebiete hat der Oberndorfer Gemeinderat inzwischen viel Erfahrung. Nun soll nach der Oberstadt das Tal in Angriff genommen werden.

Harald Klose von Büro Kommunalentwicklung stellte dem Gremium in der Sitzung am Dienstag die aktuellen Überlegungen vor. Aufgrund der großen Fläche, die die Talstadt umschließt, rät Klose dazu, sich für den Antrag auf Fördergelder einen finanziell überschaubaren Teilbereich herauszugreifen. Das erhöhe die Chancen des Antrags. Somit konzentriert sich die künftige Planung auf den Talplatz selbst sowie auf das angrenzende Brauereigelände.

Klose gibt eine grobe Kostenschätzung in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro an. Die städtische Leistung liege dabei hauptsächlich im Abbruch von Teilen der Brauerei sowie in der Neugestaltung der öffentlichen Flächen und Straßen. Privatpersonen könnten sich dann auch um Gelder aus dem Bund-Länder-Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren", kurz ASP, bemühen.

Die Gemeinderäte begrüßen den Vorstoß in Sachen Talstadt quer durch alle Fraktionen. Nun gelte es, die Oberstadtsanierung möglichst zügig abzuwickeln, so der Tenor. Denn laut Klose könnte es sonst bei der Bewilligung für neuerliche Mittel eine einjährige Verzögerung geben. Das habe das Regierungspräsidium signalisiert. Gestellt wird Antrag aber auf jeden Fall für 2014.

Wird er bewilligt, werden 60 Prozent der angepeilten 3,7 Millionen Euro aus Fördergeldern fließen, die Stadt selbst müsste dann noch rund 1,5 Millionen Euro beisteuern.

Da solch ein Sanierungsgebiet in der Regel über zehn Jahre hinweg abgewickelt wird, kommen also jährlich an die 150 000 Euro als Belastung auf den Stadtsäckel zu. In jedem Fall soll es zu einer intensiven Bürgerbeteiligung kommen, versprach Bürgermeister Hermann Acker: "Wir sanieren ja nicht für uns, sondern für die Anlieger." Entsprechend des vorgebrachten Bedarfs sollen dann die Bereiche auch genau festgelegt werden.

"Sanieren heißt nicht plattmachen, sondern erhalten und aufwerten"

Harald Klose nannte in der Sitzung einen Vorteil der sonst für Oberndorf oft so hinderlichen Topografie. Durch das Gefälle von der Ober- zur Unterstadt könne der Triebwerkskanal wieder reaktiviert werden. So lasse sich aus Wasser Energie gewinnen und damit Geld machen.

Sollte die Stadt Oberndorf in das Sanierungsprogramm aufgenommen werden, stehe als Nächstes eine genaue Aufnahme der Situation an, skizzierte Acker die weiteren Schritte. Es gebe vorbereitende Untersuchungen und die Planungen würden vertieft.

Harald Klose merkte noch an: "Sanieren heißt nicht "plattmachen, sondern erhalten und aufwerten." Im Falle der Brauerei, die eine lange stadtgeschichtliche Tradition habe, wäre es gut, wenn es gelänge, zumindest Teile von ihr zu integrieren – auch im Hinblick auf eine Verzahnung mit der Oberstadt.

Die Gemeinderäte stimmten einhellig dafür, den Antrag auf Sanierungsmittel jetzt zu stellen.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.