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Oberndorf a. N. Neuer Lidl wird frühestens 2023 gebaut

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So könnte der Lidl in zwei bis drei Jahren aussehen. Der Fristo-Getränkemarkt kann aber erst abgerissen werden, wenn in der Umgebung ein neuer Markt gebaut wurde. Die Suche nach dem neuen Standort hat begonnen. Foto: Visualisierung: PMG Gesellschaft für Immobilien mbH

Oberndorf - Der geplante Lidl-Neubau am Standort Neckarstraße stand nach der Vorberatung nun auch beim Gemeinderat auf der Tagesordnung. Da sich der neue Markt auch über die Fläche des benachbarten Fristo-Getränkemarktes erstrecken soll, muss dafür erst ein neuer Standort gefunden werden

Zum Einstieg gab Architektin Bettina Buk vom Büro Mauthe in Balingen zusätzlich zu den Sitzungsunterlagen einen kurzen Überblick über den Bebauungsplan "Neckar-Talaue, 6. Änderung".

Vergrößerung der Verkaufsfläche auf 1480 Quadratmeter

Das beschleunigte Verfahren wurde bereits 2015 gestartet, aber nach der ersten Entwurfsfeststellung im April 2016 zunächst nicht weiterverfolgt. Das Plangebiet zwischen der Neckarstraße und der Sägewerkstraße muss im Bebauungsplan als Sondergebiet ausgewiesen werden, da die Verkaufsfläche über 1200 Quadratmetern liegen wird und der neue Lidl-Markt daher als großflächig eingestuft werden muss.

Mit der Vergrößerung der Verkaufsfläche von bisher 1000 auf künftig rund 1480 Quadratmeter soll eine verbesserte Warenpräsentation erreicht werden. Weitere Ziele der Modernisierung seien ein wettbewerbsfähiges Auftreten und mehr Kundenfreundlichkeit durch breitere Gänge.

Gestalterisch von Vorteil im Außenbereich ist laut Buk der Ausbau des Gehweges. Schädliche Auswirkungen auf die örtliche Nahversorgung seien nicht festgestellt worden.

Abriss erst nach Bau des Provisoriums

Das erstellte Schallgutachten habe nur eine geringfügige Verkehrszunahme ergeben. Die komplette Aufstellspur für Lastwagen im Anlieferungsbereich werde eingehaust, um die Schallimmission einzudämmen. Der Umweltbericht des Büros Factorgruen hatte keine erheblichen Auswirkungen auf Wasser, Klima und Luft ergeben.

In der vorgestellten Visualisierung vermisste ein aufmerksames Gemeinderatsmitglied die Bäume auf dem Parkplatz. Buk erläuterte, dass im Bebauungsplan unverändert für je zehn Parkplätze ein hochstämmiger Laubbaum festgesetzt sei.

Unterm Strich würden sich auf dem gesamten Gelände 55 Quadratmeter mehr Grünfläche und eine Aufwertung von 215 Ökopunkten ergeben. Ausgleichsmaßnahmen außerhalb des Bauvorhabens seien daher nicht erforderlich.

Mietvertrag mit Lidl über das Jahr 2050 hinaus

Helmut Teuber, Geschäftsführer der PMG Gesellschaft für Immobilien mbH, betonte: "Wir reden hier bereits über die Zukunft über das Jahr 2050 hinaus, denn wir schließen zum Beispiel mit Lidl Mietverträge über eine 30-jährige Laufzeit ab."

Auch ein Fristo-Neubau werde geplant. Für beide Filialen werde eine zukunftsfähige Lösung entwickelt, da sie gut am Markt etabliert seien. Allerdings könne der Abriss erst nach der Erstellung eines Provisoriums erfolgen. Mit etwas Glück gebe es eine Lösung, die die Stadt bereichere. Weitere Details könne er in öffentlicher Sitzung noch nicht preisgeben meinte er und antwortete auf Rückfrage von Ruth Hunds (SPD) zur Zeitschiene, dass es bezüglich eines neuen Fristo-Standortes "bislang leider nur einen Vorvertrag" gebe. 2021 müssten zunächst die zahlreichen mit dem Projekt verbundenen Verträge geordnet werden. Mit der baulichen Umsetzung könne erst 2023 oder 2024 gerechnet werden.

Mit einer Gegenstimme von Dieter Rinker (FWV) stimmte der Gemeinderat der erneuten Entwurfsfeststellung zum Bebauungsplan "Neckar-Talaue, 6. Änderung" zu.

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