Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Oberndorf a. N. Neue Sänger sind schwer zu finden

Von
Wahlen und Ehrungen beim Hochmössinger Männergesangverein (von links): Ewald Fehrenbacher, Herbert Büttgen, Achim Seepold, Andreas Hezel, Reiner Bantle, Werner Martin, Hansjörg Krämer und Gerd Baier Foto: Verein Foto: Schwarzwälder Bote

Willi Krämer wurde in der Hauptversammlung des Männergesangvereins Hochmössingen im Sportheim zum Ehrenmitglied ernannt.

Oberndorf-Hochmössingen. Begonnen wurde die Versammlung traditionell durch eine Liedvortrag des Chors – wobei man dieses Jahr das Lied "Weit, weit weg" ausgewählt hatte. Vorsitzender Hansjörg Krämer eröffnete die Versammlung und begrüßte zahlreiche Gäste, Gönner, Ehrenmitglieder und aktive Sänger, Vertreter der örtlichen Vereine sowie Ortsvorsteherin Sabine Jaud.

Am Liedgut kann es nicht liegen

Der Jahresbericht des Vorsitzenden war durch das Thema "Sängerwerbung" und die Frage, warum es so schwer sei, neue Sänger zu gewinnen, geprägt. Da der Chor moderne und zeitgemäße Lieder im Repertoire habe und jährliche neue Stücke einübt, könne es am Liedgut nicht liegen.

Es sei scheinbar einfach schwer, gegen die modernen, sozialen Netzwerke konkurrenzfähig und attraktiv zu bleiben und für eine aktive Vereinsarbeit begeistern zu können.

Krämer berichtete auch über den Sängerbesen der am vergangenen Fasnetsonntag erstmals geöffnet hatte. Der "Besen" in einem leerstehenden und gut erhalten Bauernhaus in der Ortsmitte wurde dauerhaft eingerichtet. Er soll zukünftig auch ganzjährig genutzt werden, um die dörfliche Gemeinschaft zu erhalten und bereichern sowie der Entfremdung in gegenzusteuern.

Nach abschließenden Dankesworten des Vorsitzenden ließ Schriftführer Klaus Eger das Vereinsjahr nochmals Revue passieren, und Kassierer Wolfgang Schmied konnte eine positives Kassenergebnis präsentieren.

Ortsvorsteherin Jaud bedankte sich bei den Sängern und zollte ihnen Respekt mit den Worten: "Selbst zu singen ist doch ganz anders, als nur Musik anzuhören." Die von ihr vorgeschlagene Entlastung des Vorstands wurde einstimmig erteilt.

Bei den von Jaud geleiteten Wahlen wurden Vorstand Hansjörg Krämer sowie Schriftführer Klaus Eger einstimmig bestätigt. Siegfried Walter gab sein Amt des ersten aktiven Ausschussmitgliedes an Andreas Hezel ab. Fähnrich Gerd Baier, die Fahnenbegleiter Werner Martin und Reiner Bantel wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso die Kassenprüfer Achim Seepold und Ewald Fehrenbacher.

Krämer bedankte sich bei den Gewählten und betonte, dass es "leider nicht mehr selbstverständlich" sei, eine komplette Vorstandschaft zu haben.

Bei den folgenden Ehrungen bedankte sich der Vorsitzende bei Sänger Herbert Büttgen für dessen 30-jähriges aktives Singen im Chor. Überdies wurde Willi Krämer nach 40-jähriger Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Nachdem der Vorsitzende zahlreichen Sängern für fleißigen Probenbesuch ein Präsent überreicht hatte, gab Krämer noch einen Ausblick über die nächsten Termine. Er teilte zudem mit, das der Vorstand beschlossen hat, die Orgelrestauration in der St.-Otmar-Kirche mit einer Vereinsspende von 500 Euro zu unterstützen. Nach abschließenden Wortmeldungen endete die Versammlung unter den Klängen des Liedes "Weihnachtsglocken".

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.