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Oberndorf a. N. Nachwirkungen des Kostbaren

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Die katholischen und evangelischen Christen setzen sich mit Schriften aus dem Markus-Evangelium auseinander. Foto: Holzer-Rohrer Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Claudia Holzer-Rohrer

Oberndorf-Boll. Der ökumenische Abschlussgottesdienst in der Boller Mehrzweckhalle nahm inhaltlich die Texte der Bibelabende, die Stimmung der Treffen, das gemeinsam Erarbeitete, die bleibenden Fragen und ganz besonders den Transfer in den persönlichen Alltag auf.

"Lassen sie die Gemeinsamkeit, die Freude, das Kostbare, die Erkenntnisse nachwirken", so Prädikantin Rosemari Gottwald-Müller, die gemeinsam mit Dekan Albrecht Zepf den Gottesdienst als Quintessenz der Bibelwoche vorbereitet hatte. Versammelt um das Osterlicht, die jeden Abend neu gestaltete Mitte, setzten sich die evangelischen und katholischen Christen mit Schriften aus dem Markus-Evangelium auseinander; Lieder, Gebete, Textanalyse, Meditation, Gruppenarbeit und insbesondere der gegenseitige Austausch von Gedanken, Meinungen, Wirkungen und Fragen bestimmten den Ablauf, der von kompetenter Seite sehr eingehend und offen begleitet wurde.

In der Auftaktveranstaltung, dem Kanzeltausch, stieg der evangelische Pfarrer Dominik Löw in Markus 1, 1-15 ein mit dem Lied von Silbermond: "Wann reißt der Himmel auf".

In seiner Ansprache machte er dann deutlich, dass der Zugang zur himmlischen Welt auf Erden längst gelegt sei durch die heilvolle Gegenwart Gottes im menschlichen Leben. Wo der "Himmel als Zustand unter den Menschen" sichtbar und spürbar werden kann, das kristallisierte sich dann in den einzelnen Abenden heraus. Freundschaft, die mit- und durchträgt, Umgang mit Krankheit und Glaube, der zu Taten führt – so die erste Gesprächsrunde mit dem evangelischen Pfarrer Thomas Villwock. Die Heilungen als Muster dafür, was Gott bewirken kann, wenn man ihm die Chance dazu gibt – diese Zuständigkeit nahm Dekan Albrecht Zepf wahr.

Um Werte, die das Leben bestimmten, würde man sich tatsächlich in die Nachfolge Jesu begeben, diese Thematik packte Pfarrer Dominik Löw an. Um Wahrheit suchen und verteidigen, um Wahrheit, die Kraft kostet und Mut erfordert und um Wahrheit, die niemand hören will – so die letzte intensive ökumenische Runde, vorbereitet von Pfarrer Rudolph Deiß. "Für ihn aus dem Fenster lehnen im erzählen, erklären und weitersagen, im singen, beten und malen," weshalb sich das lohne, entschlüsselte Pfarrer Albrecht Zepf in seiner Ansprache beim Höhepunkt und Abschluss der Bibelwoche.

Sehr passend hatte Gerfried Kliner für die beiden Kirchenchöre aus Boll und Bochingen die Lieder ausgewählt und wie alle Abende klang auch der Gottesdienst aus im informellen Gespräch bei Bewirtung durch die jeweils gastgebende Kirchengemeinde.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

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