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Oberndorf a. N. Muttertagskonzert der Stadtkapelle ist oscarreif

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Wolfgang Borho hatte mit seinen Musikern von der Stadtkapelle Oberndorf im Vorfeld gute Arbeit geleistet. Sie entführten die Zuhörer in die Filmwelt. Foto: Haubold

Oberndorf - Glänzend aufgelegte Musiker und ein begeistertes Publikum ließen am Samstagabend in der vollbesetzten Klosterkirche das Muttertagskonzert der Stadtkapelle zu einem großartigen Erfolg werden.

Eine Reise durch die Filmwelt erlebten die Besucher in der vollbesetzten Klosterkirche am Vorabend zum Muttertag. Zum Thema "Film ab!" erklang Musik aus etlichen Kinohits und aus 100 Jahren Filmgeschichte. Beifallsstürme belohnten die Musiker mit ihrem Dirigenten Wolfgang Borho für die gekonnten Darbietungen.

Die Stadtkapelle machte ihr traditionelles Muttertagskonzert zur Hommage an Filmklassiker aus Hollywood. Wolfgang Borho hatte mit seinen Musikern im Vorfeld gute Arbeit geleistet.

Die mit Schwung und Humor versehene Moderation lag in den Händen des Vorsitzenden Michael Westinger. "Heute Abend holen wir für Sie ein Stück Hollywood nach Oberndorf", versprach er den Gästen. Für echte Kinoatmosphäre sorgten die Musiker auf kreative Art: Historische Filmrollen, rote Rosen und zwei große Popcorn-Spender bildeten eine tolle Kulisse.

Mit der imposanten Titelmelodie zu der Serie "Game of Thrones", nach einem Arrangement von Michael Brown, gab das gut bestückte Jugendblasorchester zunächst eine erste Kostprobe ab. Frisch und temperamentvoll stimmten die jungen Musiker unter der Leitung von Borho das Publikum mit Melodien aus dem populären Film-Musical "La La Land" und dem Soundtrack mehrerer James-Bond-Streifen auf den Konzertabend ein.

Einen orchestralen Kontrapunkt setzte das junge Ensemble mit der flotten Musik aus "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten", wobei Sirenen, Tröten und Pfeifen zum Einsatz kamen. Fast schon selbstredend war die Forderung nach einer Zugabe, die der Nachwuchs mit dem beschwingten "Can you feel the love tonight" aus dem Disney-Musical "König der Löwen" erfüllte.

Auf Ben Hur und Batman folgt Charlie Chaplin

Die aktiven Musiker überzeugten nach der Pause mit erstklassigen Interpretationen ansprechender Werke. Schneidig eröffnete die Stadtkapelle mit der epochalen Titelmusik aus "Ben Hur" ihren Part, ehe mit Charlie Chaplin "ein Klassiker des großen Hollywood-Kinos und ein filmisches Meisterwerk", so Westinger, auf der Matte stand. Zusammen mit "Batman", der ein wunderbares Saxofonsolo bot, gehörte das Chaplin-Medley aus "Morning Promenade", dem "Napoli March" und "This is my song" wohl zu den spieltechnisch anspruchsvollsten Stücken des Abends.

Herzhafte Klänge und Marsch-Rhythmen, aber auch träumerische Flötentöne zeichneten ein Bild des berühmten Komikers aus den frühen Stummfilmkomödien. Den ständigen Wechsel zwischen dramatisch-kraftvollen und fröhlichen Passagen beherrschten die Musiker bei diesem Arrangement von Marcel Peeters.

Einen absoluten Höhepunkt bestritt die junge Solo-Klarinettistin Judith Rahm. Zu John Williams’ "Viktor’s Tale" aus dem Film "The Terminal" musizierte sie stilsicher. Dem tosenden Applaus kam die junge Interpretin mit einer Zugabe entgegen.

Ein herrlich nostalgisches Potpourri unvergessener und fröhlicher Evergreens aus der Tonfilmzeit der 1920er-Jahre servierten dann Sabine und Björn Härter. Lieder wie "Mit Musik geht alles besser" und "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen" sorgten für so manches Aha-Erlebnis bei der älteren Generation im Publikum. Das vergnügt-beschwingte Gesangsduo begeisterte mit starker Stimme, humoristischer Ader und toller Ausstrahlung.

Geradezu meisterlich verstand es Wolfgang Borho, die gesungenen Worte auf die Stadtkapelle zu übertragen, ohne dass die alten Schlager dabei auch nur einen Hauch ihrer ursprünglichen Wirkung verloren.

Nach der Titelmusik aus Steven Spielbergs Komödie "Wo bitte geht’s nach Hollywood" gab es vom begeisterten Publikum langen Beifall. Mit dem Duett "The time of my life" aus dem Tanzfilm "Dirty Dancing" kamen die Gesangssolisten nochmal zum Zuge, nachdem Michael Westinger allen Beteiligten, besonders aber dem Dirigenten und den Musikern, gedankt hatte. Der Gesangsverein Frohsinn bewirtete die Gäste mit Leckereien zum Motto des Abends.

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