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Oberndorf a. N. Motivation für die nächste Amtszeit

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Ortsvorsteher Martin Karsten (Zweiter von rechts) und Bürgermeister Hermann Acker (links) mit den neuen Ortschaftsräten. Foto: Holzer-Rohrer Foto: Schwarzwälder Bote

Oberndorf-Bochingen. Dem Vorschlag, Martin Karsten auch für die kommenden fünf Jahre zum Bochinger Ortsvorsteher zu wählen, folgte das neu zusammengesetzte kommunalpolitische Gremium einstimmig.

Zuvor jedoch nahm Bürgermeister Hermann Acker die "Einführung und Verpflichtung des neu gewählten Ortschaftsrates" vor.

Diese konstituierende Sitzung nutzte das Oberndorfer Stadtoberhaupt wahr, denjenigen zu gratulieren, die mit dem Vertrauen der Bürger wiedergewählt (Torsten Ade, Peter Gaberle, Martin Holzer und Martin Karsten) oder erstmals in den Ortschaftsrat entsandt wurden (Martin Federer, Oliver Essel und Pierre Wurster).

Der Wähler habe so entschieden, weil er ihnen die Vertretung seiner Interessen aufgrund der Persönlichkeit, der Erfahrung und sicherlich auch aus Anerkennung für bisheriges gemeinwohlorientierten Wirken zutraue. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass man schnell zu einem gut funktionierenden Team zusammenfinde und das Mandat verantwortungsbewusst wahrnehmen möge.

Die richtige Mischung zu finden zwischen Kontinuität und Kurskorrektur sollte das angestrebte Ziel sein. Denn nur so könne Stillstand vermieden, Entwicklungen angestoßen, aber auch der Gesellschaft Rechnung getragen werden, die vom Wandel, der Veränderung und von neuen Impulsen lebe, so Acker. Ein kommunalpolitisches Gremium zeichne sich durch Toleranz aus, den anderen zuzubilligen, anders zu denken und auch gegenteilige Ansichten zu vertreten. Dies gelte insbesondere für das Verhältnis der Stadtteile zur Gesamtstadt – wobei Bochingen ja mit drei Stadträten im Gemeinderat vertreten sei. Hier würden unterschiedliche Blickwinkel auf dieselbe Sache an das Demokratieverständnis appellieren.

Mit Blick auf die Zukunft sprach der Bürgermeister die anstehenden Haushaltsberatungen an, die Fortführung der laufenden Großprojekte, die in Verbindung mit den Einbrüchen bei der Gewerbesteuer nicht mehr viele Wünsche realisieren lassen.

Weil eben Bochingen betreffend, ging er auf die Abnahme von Stuttgart 21-Material ein, welches im Erweiterungsgebiet Vogelloch eingebaut wurde. Diese Maßnahme habe Gelder in die Stadtkasse gespült, die mit der Beendigung nun auch nicht mehr zur Verfügung stünden. Acker nahm im Anschluss die Verpflichtung per Handschlag vor.

Als Ortsvorsteher wurde Martin Karsten vorgeschlagen, als erster Stellvertreter Peter Gaberle und als zweiter Stellvertreter Torsten Ade. Weitere Vorschläge gingen nicht ein – auch wurde keine geheime Wahl gewünscht. Einstimmig fiel das Ergebnis für alle Ämter aus.

So wird Martin Karsten – vorbehaltlich des Eintretens der Rechtskraft durch den Gemeinderat – seine sechste Amtsperiode als Bochinger Ortsvorsteher antreten. Er dankte für das Vertrauen. Das motiviere ihn, sich auch weiterhin voll einzusetzen und mit seinen Kollegen zusammen Positives für Bochingen zu bewirken.

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