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Oberndorf a. N. "LindenGarten" soll Stadt bereichern

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So sollen Gastronomiebereich und Außengestaltung aussehen. Die bereits sichtbare Mauer wird mit Gabionen verkleidet und mit Bewuchs versehen. Foto: Visualisierung: Laye

Oberndorf - "Nein – es wird keine Tankstelle, kein Drogeriemarkt, kein Bordell und auch kein weiterer Heckler- und Koch-Parkplatz." Seit Monaten kursieren Gerüchte um das Grundstück in der Von-Gunzert-Straße auf dem Lindenhof. Nun bezieht der Investor selbst öffentlich Stellung.

Patrick Laye, ein gebürtiger Oberndorfer, hat das Grundstück auf dem Lindenhof privat erworben. Mit dem Team seiner Firma – Laye GmbH mit Sitz in Sulz – hat auch er eine Wirtschaftsanalyse erstellt und festgestellt, dass in Oberndorf nicht etwa ein Dessous-Wäschegeschäft fehle, wie es von einer Vertreterin der IHK 2015 ins Gespräch gebracht worden war. Vielmehr brauche es eine Begegnungsstätte für Jung und Alt und für jeden Geldbeutel. Diese soll nun in einem Restaurant mit Biergarten und einem Café samt Bäckerei mit großem Außenbereich im "LindenGarten" vereint werden.

Das Restaurant wird "LindenALM" heißen – eine Almhütte, in der drinnen "gemütlich gegessen und gefeiert werden kann". Dort finden circa 100 Gäste Platz, so Laye. Im Winter sollen Raclette und Fondue neben anderen zünftigen und regionalen Speisen angeboten werden.

Ab den ersten Sonnenstrahlen, die in der Süd-Südwestlage von früh Morgens bis spät Abends ausgenutzt werden könnten, soll der Biergarten mit Zapfbier und Vesper, aber auch mit saisonalen Gerichten einladen. Hier können zusammen mit der Außenbestuhlung des Cafés circa 300 Gäste Platz finden.

Das Café mit Bäckerei wird in direkter Nachbarschaft in modernem Baustil errichtet; auch dort haben circa 100 Gäste im Innenbereich Platz. Neben Backwaren sollen Kuchen und selbst hergestelltes Eis sowie Mittagstisch angeboten werden.

Der "LindenBÄCK" erhält seinen Namen ebenso wie die "LindenALM" aufgrund der Bestandslinde, die auf dem Grundstück erhalten bleiben soll, und wohl dem ursprünglich dort angesiedelten "Lindenhof" schon seinen Namen gab.

Veranstaltungsfläche

Ein großer Spielplatz für die Kinder soll entstehen. Zudem ist eine Veranstaltungsfläche im Biergarten für kulturelle Darbietungen, für Blaskapellen zum Frühschoppen, oder für Musiker, die für Unterhaltung sorgen, vorgesehen. "So eine Investition tätigt man nicht von heute auf morgen – das Grundstück bot einige Herausforderungen, welche es im Vorfeld zu meistern galt. Und nach wie vor wird der Standort für das Bauvorhaben vorbereitet", erklärt Patrick Laye im Pressegespräch. Diese Arbeiten hat Generalunternehmer Markus Bantle von Bantle Bau- und Projektleitung aus Freudenstadt übernommen, "der seit vielen Jahren auch zuverlässig" für die Laye GmbH tätig sei.

Viele Gespräche mit der Stadt Oberndorf hätten stattgefunden – nicht ohne Hürden und Kommunikationsschwierigkeiten, merkt Laye an. Nun, nach aktueller Vorstellung der Visualisierung, habe man die letzten Unstimmigkeiten klären können. Bürgermeister Hermann Acker begrüße die Idee und unterstütze das Projekt.

3,5-Millionen-Euro-Invest

Ein Betreiber sowohl für die "LindenALM" als auch für den "LindenBÄCK" könne noch nicht endgültig benannt werden. Es liefen derzeit entsprechende Gespräche.

Patrick Laye behält das Objekt im Eigenbestand und wird es nicht auf dem freien Kapitalmarkt weiterveräußern, betont er.

Es sei ihm daher ein Anliegen, dass diese große Investition – circa 3,5 Millionen Euro – langfristig für alle Bürger eine Bereicherung darstelle, und es ein geselliger Ort des "Miteinanders" werde.

In etwa vier Wochen will Laye den Bauantrag einreichen. Nach dessen Bewilligung, spätestens nach der Sommerpause, möchte er loslegen. Sein Ziel ist es, zu Ostern 2020 zu eröffnen und somit gleich in die Terrassensaison zu starten.

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