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Oberndorf a. N. Leitung jetzt komplett in Frauenhand

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Edith Bertsche (Zweite von links) und Yvonne Münch (Zweite von rechts) wurden herzlich in Oberndorf aufgenommen. Mit im Bild (von links nach rechts): Alfons Maurer (Vorstand Kepler-Stiftung), Sozialdezernent Bernd Hamann (Landratsamt Rottweil), Suse Rapp (Ehrenamtsteam), Pfarrer Martin Schwer (Kath. Seelsorgeeinheit Raum Oberndorf), Bernhard Tjaden (Bürgermeister Fluorn-Winzeln). Foto: Fahrland Foto: Schwarzwälder Bote

Die neue Heimleiterin Edith Bertsche sowie die Pflegedienstleiterin Yvonne Münch wurden am Mittwoch im Seniorenzentrum Haus Raphael offiziell vorgestellt. Zahlreiche geladene Gäste wohnten der Feierstunde im Café Paula bei.

Oberndorf. "Sie sind hier gelandet, und wir sind sehr froh darüber", wandte sich der Vorstand der Keppler-Stiftung Alfons Maurer in seiner Ansprache an die Stelleninhaberinnen. Er legte ihnen die besondere Verantwortung für Bewohner, Mitarbeiter, Freunde, Gäste, Ehrenamtliche und das ganze Beziehungsnetzwerk ans Herz, ebenso den respektvollen Umgang und die professionelle Begleitung der Pflegebedürftigen, die er in guten Händen wisse.

Weitere Grußworte richteten der Sozialdezernent des Landkreises Rottweil, Bernd Hamann, Pfarrer Martin Schwer von der katholischen Seelsorgeeinheit Oberndorf und Umgebung und Suse Rapp als Vertreterin der Ehrenamtlichen vom Café Paula an die beiden Frauen in Führungspositionen.

Am 1. Oktober übernahm Edith Bertsche nach dreimonatiger Vakanz die Leitung des Hauses Raphael, nachdem im Juli ihr Vorgänger Steffen Woop verabschiedet worden war. Pflegedienstleiterin Yvonne Münch trat ihre Stelle bereits am 1. Juli an. In beiden Fällen leistete das Führungsteam mit Sarah Schwab und Melanie Riedel (beide Sozialdienstleitung) sowie Susanne Bertsch (Hauswirtschaftsleitung) wertvolle Unterstützung. Auch ihnen galt Maurers Dank für die Überbrückung.

Damit sei die Leitung komplett in Frauenhand, so Maurer mit einem Augenzwinkern, doch blieben "die entscheidenden Schaltstellen wie Küche und Verwaltung fest in Männerhand und die Gender­ausgewogenheit gewährleistet." Beide Frauen bekamen die Gelegenheit, sich selbst und ihren Werdegang vorzustellen.

Die 46-jährige Edith Bertsche stammt aus Brigachtal und absolvierte die Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in Kehl. Nach ihrem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirtin (FH) entdeckte sie als Verwaltungsangestellte in einer orthopädischen Klinik in Konstanz ihr Herz für die Pflege, war jedoch zunächst als Angestellte der Gemeindeprüfanstalt in Baden-Württemberg unterwegs.

Das Gesundheitswesen habe sie jedoch nicht mehr losgelassen. In Tengen-Blumenfeld übernahm sie die Verwaltungsleitung und stellvertretende Heimleitung eines Pflegeheims und durchlief in Lörrach eine zweijährige Weiterbildung zur Heimleitung. Zuletzt war sie in Buchen Leiterin eines Pflegeheims mit Tagespflege und ambulantem Dienst.

Aufgrund ihres Lebensmittelpunkts mit Familie und Verein in Trossingen zog es sie nun in die Heimat zurück. Sie sei richtig begeistert von der Lebendigkeit des Hauses, vom Engagement der Mitarbeiter und Ehrenamtlichen sowie von deren Empathie für die Bewohner und wolle die Impulse des vorhandenen Netzwerks nutzen, um die gute Arbeit weiter zu entwickeln und dabei die Angehörigen nicht zu vergessen.

Yvonne Münch, wohnhaft in Villingen, machte 2010 ihr Examen als Altenpflegerin. Siebeneinhalb Jahre war sie in einer Caritas-Einrichtung beschäftigt, erwarb berufsbegleitend von 2016 bis 2018 den Fachwirt Führung und Organisation an der Albert-Schweitzer-Schule Villingen, wechselte währenddessen an eine geriatrische Klinik in der Doppelstadt und war unter anderem als Praxisvermittlerin tätig. In Oberndorf sei sie mit offenen Armen empfangen worden, fühle sich sehr wohl und sei gut angekommen.

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