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Oberndorf a. N. Krankenhaus-Bild geprägt

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Am Oberndorfer Krankenhaus geht eine Ära zu Ende. Mit dem Weggang von Pflegedienstleiterin Schwester Dorina Dungel verlässt die letzte hauptamtlich angestellte Schönstätter Marienschwester die Klinik. Ihre Nachfolge tritt Elke Graf an. Ganz werden die Schwestern aber nicht aus dem Erscheinungsbild des SRH-Krankenhauses verschwinden.

Oberndorf. Im Heimathaus auf der Liebfrauenhöhe kommen die Marienschwestern in die Jahre, Neuberufene gibt es wenige. Deshalb werden die Dienste der Frauen vor Ort benötigt. Schon vor ein paar Jahren war Schwester Dorina angefragt worden. Doch die Pflegedienstleiterin wollte das SRH-Krankenhaus in den Zeiten des Umbaus nicht im Stich lassen. Nun, da alles wieder in geregelten Bahnen verläuft, fühlt sie die 61-Jährige bereit für den Wechsel.

Mit Elke Graf steht ihre Nachfolge bereits fest. Die Epfendorferin hat ihren Dienst in Oberndorf schon angetreten. Nach der Einarbeitungsphase wird der Stab Mitte November endgültig übergeben. Das Besondere an der "Neuen": Ihr ist das Oberndorfer Krankenhaus wohl bekannt. Schließlich hat sie Mitte der 1980er-Jahre hier ihre Ausbildung zur Krankenschwester absolviert, einige Zeit in der Neckarstadt gearbeitet und ihre Tochter auf der damaligen Geburtenstation entbunden. Auf ihre Ausbildung setzte sie später berufsbegleitend ein Studium im Pflegemanagement. Zuletzt war die heute 56-jährige Pflegedienstleiterin im Zollernalb Klinikum Albstadt tätig.

Jetzt ist sie wieder zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Neben dem positiven Nebeneffekt, dass sie nun nicht mehr so weit zur Arbeit fahren muss, sieht sie in ihrer neuen Stelle im SRH-Krankenhaus vor allem eine berufliche Herausforderung. Die generalistische Verantwortung, gepaart mit der Möglichkeit nach dem Wechsel in der Geschäftsführung nochmals gestalterisch an einem Umbruch mitwirken zu können, hat sie gelockt. Dem Oberndorfer Krankenhaus fühle sie sich "emotional verbunden".

Die Zeit, in der Schwester Dorina noch die administrativen Aufgaben versieht, nutzt Graf, um auf den Stationen mitzuarbeiten und alles kennenzulernen. Denn dazu wird sie später kaum noch Gelegenheit haben.

Marienschwestern weiter in der Seelsorge tätig

Auch nach dem Weggang von Schwester Dorina werden weiterhin Marienschwestern im SRH-Krankenhaus in der Seelsorge tätig sein. Darüber ist Geschäftsführer Jochen Glöckner sehr froh. Denn die Frauen prägen ein Stück weit das Gesicht der Klinik. Die Schwestern Registraud, Hanita und Helgarda bekommen mit Marienschwester Cordulaine eine Oberin zur Seite gestellt.

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