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Oberndorf a. N. Keine Kinderwagen mehr beim Narrensprung

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Der närrische Nachwuchs gibt ein hübsches Bild ab. Foto: Danner

Oberndorf - Der Elferrat der Narrenzunft weist auf seiner Homepage darauf hin, dass bei den kommenden Narrensprüngen am Fastnachtsdienstag Kinderwagen und sogenannte "Bollerwagen" bei den Hansel, Narro und Schantle nicht mitgeführt werden dürfen, da es in den vergangenen Jahren mehrfach zu Behinderungen oder Zusammenstößen mit Sprungteilnehmern gekommen sei. Versicherungsrechtlich übernehme die Narrenzunft keinerlei Haftung, diese liege allein bei denjenigen, die Kinder- oder Bollerwagen mitführten.

Wer dennoch einen Wagen mitnehmen wolle, könne sich damit am Ende des Narrensamens, also vor der Stadtkapelle, in den Zug einreihen.

Kleine Kinder dürfen nicht teilnehmen

Auch beim "Rammeln" am Fastnachtsmontag seien die Kinder- oder Bollerwagen unerwünscht. Ebenso sollten keine Kinderschantle, die noch an der Hand geführt werden müssen, teilnehmen. Denn ein richtiger Schantle brauche beim "Rammeln" beide Hände, so der Elferrat.

Unserer Leserin Margrit Hauser "blutet" als Oma von sechs fasnetsbegeisterten Enkeln bei diesen Vorgaben der Narrenzunft "das Herz". Sie könne nachvollziehen, dass sich einige Narren wegen der Kinder- und Bollerwagen behindert fühlen könnten. Aber mit ein wenig Rücksichtnahme und Wohlwollen beim Narrensprung den jungen Eltern gegenüber, sollte dieses Problem doch gelöst werden können, schreibt sie in einem Leserbrief an unsere Zeitung.

Betroffene bittet Elferrat um Austausch

"Schon im zarten Alter von ein paar Monaten bekamen meine Enkel alle wunderschöne, mit viel Liebe hergestellte Schantle und Hansele genäht, und der Kinder- oder Bollerwagen wurde schön fasnetlich geschmückt. Die Kinder waren von Anfang an mit großem Spaß dabei und die Liebe zu unserer Fasnet war geweckt. Selbst bei den Enkeln in Böblingen und Reutlingen, die es jedes Jahr kaum erwarten können, am Samstag endlich nach Oberndorf zur Fasnet zu kommen."

Sie bittet den Elferrat sehr nett um einen Austausch mit den Betroffenen. Bis der stattfinde, hat sie einen Vorschlag für den Narrensprung am Dienstag: "Wie vorgeschlagen von der Narrenzunft, die Kinder im Kinder- oder Bollerwagen mit den Hansele und Narros nach dem Narrensamen und vor der Stadtkapelle mitlaufen zu lassen, aber die Schantle dahin, wo sie hingehören: Vor oder nach der Schantlekapelle. Ich finde, das wäre viel passender und gäbe ein schöneres Bild." Margrit Hauser könne aus Erfahrung "ihrer" Schantle sagen, dass viele fasnetsbegeisterte Zuschauer immer wieder die Bollerwagen-Schantle bitten, anzuhalten, damit Fotos gemacht werden können. Auch über die schönen Bilder im "Schwabo", die es ab und an gab, freuten sich die Kinder riesig.

Ihr Appell: "Liebe Narrenzunft, zeigt Herz für euren Nachwuchs und seid kompromissbereit, zum Wohle unser geliebten Fasnet."

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

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