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Oberndorf a. N. Katzenstation öffnet nach Wasserschaden wieder

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Diese Tigerkatze sucht ihre Besitzer. Sie ist in der Rettungswache des DRK in der König-Wilhelm-Straße aufgetaucht. Foto: Tierschutzverein

Oberndorf - Die Katzenstation des Oberndorfer Tierschutzvereins ist zwar noch nicht wieder offiziell in Betrieb. Einen ersten vierbeinigen Gast hat sie jedoch schon. Ein Stubentiger sucht seine Besitzer.

Die Berichterstattung im Schwarzwälder Boten über die Suche des Tierschutzvereins nach Helfern für die derzeit brachliegende Katzenstation hat Früchte getragen. Es haben sich einige Frauen gemeldet, die ehrenamtlich mitarbeiten möchten, berichtet Sandra Kopf vom Tierschutzverein.

Seit gut anderthalb Jahren ist die Katzenstation in der Wasserfallstraße geschlossen. Nun hat der Vorstand eine neue Leiterin gefunden und will wieder öffnen. Ehrenamtlichen Helfer gebe es jetzt auch. Doch ein Defekt im Abwassersystem des Hauses, der nicht durch den Verein verursacht worden sei,wie Vorsitzender Klaus-Jürgen Marek betont, verzögert die Wiedereröffnung. Die Küche habe im Abwasser gestanden und musste entsorgt werden.

Derzeit laufen die Renovierungsarbeiten. Da der Verein die Kosten selbst tragen muss, würde er sich über Spenden aus der Bevölkerung freuen. Ein Kreditinstitut habe zwar einen Betrag für die Anschaffung einer neuen Küche gegeben, wofür die Tierschützer sehr dankbar sind. Allerdings decke dieser nur einen Teil der Neuanschaffungskosten. Für Spenden ab 100 Euro stelle man als gemeinnütziger Verein eine Spendenquittung für das Finanzamt aus, so Marek.

Wichtige Arbeit

Wenn alles wieder hergestellt ist, kann die Katzenstation in Betrieb genommen werden. Die Wohnung, in der sie beherbergt ist, wird dem Verein von der Kommune zur Verfügung gestellt. Man leiste dafür eine "wichtige Arbeit", erklären die Vereinsverantwortlichen. Ansonsten wären die Städte und Gemeinden selbst in der Pflicht, "Streuner" einzufangen und sich um Fundtiere zu kümmern. Das Einzugsgebiet der Oberndorfer Tierschutzvereins reicht bis Epfendorf, Fluorn-Winzeln und Dornhan.

Einen ersten Bewohner hat die Katzenstation übrigens schon. Ein wohlgenährtes "Tigerle" ist dieser Tage dem Roten Kreuz zugelaufen und hat in der Rettungswache des DRK in der König-Wilhelm-Straße Zuflucht gesucht. Das Team der Rettungswache machte seinem Namen alle Ehre und hat sich lieb um die Mieze gekümmert, berichtet Sandra Kopf. Und der neue Oberndorfer Tierarzt habe sich das Tier unentgeltlich angesehen.

Inzwischen ist es Kopf gelungen, das Tier einzufangen. Sie ist sich sicher, dass jemand die verschmuste Katze vermisst. Die Besitzer können sich bei ihr melden. Ebenso weitere ehrenamtliche Helfer für die Katzenstation. Sandra Kopf ist unter Telefon 0151/21 42 03 08 zu erreichen. Wer für die neue Küche in der Station spenden will, ist bei ihr ebenfalls richtig.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

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