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Oberndorf a. N. Karawane der Hoffnung zieht nach Oberndorf

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Emanuel Jurischitz und Heidi Kuhring bereiten die Veranstaltung vor. Foto: Schmidtke Foto: Schwarzwälder-Bote

Oberndorf (ks). Heidi Kuhring, Leiterin der Stadtjugendpflege, konnte das Filmprojekt "Karawane der Hoffnung" für Oberndorf gewinnen.

Die Stadtjugendpflege erhielt von der Integrationsoffensive Baden-Württembergs Fördermittel. Deshalb konnten in Oberndorf Projekte wie "Sport bis Mitternacht" und im Ferienprogramm die Aktionswoche "FEZ um die Wafa" ermöglicht werden. Die "Karawane der Hoffnung" wird die dritte Veranstaltung in diesem Zusammenhang sein. In dem Film werden Wege gezeigt, auf denen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unterwegs sind. Der Streifen entstand in den Jahren 2013 und 2014 im Verein für Jugend- und Medienbildung "Black Dog".

Zum Vorführtag in der kommenden Woche wird der freischaffende Filmkünstler Jürgen Dettling aus Riegel am Kaiserstuhl erwartet. Der Regisseur hält in seinem Film die Erfahrungen auf der Flucht, das Ankommen in Deutschland und die individuelle Lebensituationen fest. Heraus kam ein ausführlicher 100 Minuten dauernder Streifen. "Ich war lange auf der Suche nach einer passenden Möglichkeit, um Schülern das Thema Flucht zu erläutern", erklärte Heidi Kuhring. Mitarbeitern des Landkreises Rottweil gab Jürgen Dettling dann einen Videoworkshop – und die Leiterin der Stadtjugendpflege wusste, das war das richtige Projekt für Oberndorf. Sofort begeistert zeigte sich auch Emanuel Jurischitz, der ein freiwilliges soziales Jahr leistet und bei den Planungen eingebunden ist. Noch vor Weihnachten schrieb Kuhring die achten Klassen aus Oberndorf an. "Es war toll, dass sich gleich alle Schulen anmeldeten".

Das Thema Flucht müsse behandelt werden, Fragen gebe es reichlich. Haben die Schüler selbst Klassenkameraden mit Migrationshintergrund? Oder sogar eigene Fluchterfahrungen in der Familie? Wie sehen ihre Kontakte aus? Gibt es Ängste? "Ich hoffe, dass die Lehrer das Thema Flucht im Rahmen ihrer Möglichkeiten aufgreifen, es in den Klassen erarbeiten und dran bleiben", sagte Kuhring.

Der Filmtag findet am Dienstag, 26. Januar, im Don- Bosco-Haus statt. Von 8.10 bis 9.45 Uhr wird es eine Vorführung für die achten Klassen der Verbundschule geben. Von 10 bis 11.35 Uhr kommen die Achtklässler des Gymnasiums, der Ivo-Frueth-Schule und der Schule des Lebens an die Reihe. Für Erwachsene wird der Film um 19 Uhr gezeigt und anschließend diskutiert. Dettling wird auch dabei sein und über die Arbeit mit den geflüchteten Jugendlichen berichten. Zur Veranschaulichung gibt es Plakate, auf denen die Fluchtwege bis Europa dargestellt sind. Spannend wird zu beobachten sein, wie die Schüler den Film aufnehmen – und wie die Erwachsenen darüber denken.

Weitere Informationen: Weitere Infos zum Film unter www.oberndorf.de.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

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