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Oberndorf a. N. Jeder Herzschlag ist ein Geschenk

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Viel Energie und Freude legten die Jugendlichen in ihre eindrucksvolle Darbietung. Fotos: Reinauer Foto: Schwarzwälder Bote

Mit viel Herzblut sang der jugendliche Chor, gleichermaßen gekonnt legte sich die Band ins Zeug. Voller Energie und Begeisterung widmeten sich die Sänger und Schauspieler der Geschichte des Lazarus aus der Bibel.

Oberndorf-Beffendorf. "Herzschlag" ist der Titel des Musicals, das in der Festhalle vom Projektchor des Vereins "Adonia" aufgeführt wurde. Lazarus, seine Schwestern Maria und Marta und Jesus, der im Stück Immanuel heißt, sind ganz gewöhnliche Jugendliche, die auch Mal laut Musik hören und im Jugendclub abhängen. Sie haben Internet und Smartphone – doch als Immanuel dringend gebraucht wird, ist er nicht erreichbar. Lazarus wird mit Herzstillstand ins Krankenhaus eingeliefert. Seine Schwestern eilen hinterher und sind sich sicher: Nur einer kann helfen, Immanuel, der Wunderheiler. Von ihm will der Arzt nichts wissen. Und so befinden sich die Schwestern zwischen Hoffen und Bangen.

"Herzschlag" reißt die Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes von den Sitzen. Zu Beginn durfte das Publikum aufstehen und beim Mitmachen sogar Erste Hilfe leisten. Mit dem Song "Notfall" übten Sänger gemeinsam mit dem Publikum tanzend und singend lebensrettende Sofortmaßnahmen. Das nächste Lied: "Jeder Herzschlag ein Geschenk" - trifft besonders auf Lazarus zu, der noch immer auf der Intensivstation liegt.

Maria und Marta befinden sich mitten im Krankenhausalltag, genervte Schwestern, gestresste Ärzte, und niemand will so richtig Auskunft geben. Die beiden Schwestern sind sich sicher, dass nur Immanuel helfen kann. Als Lazarus stirbt, trägt auch das Bühnenbild Trauer, ganz in schwarz ist der Hintergrund, die anfänglich weißen Umhänge der Sänger sind nun dunkel. Hoffnungslosigkeit und Trauer machen sich breit, was in dem Lied "Zu Spät" zum Ausdruck kommt. "Es ist aus und vorbei, Herzschlag weg, der Tod ist das Ende", heißt es da. Doch dann die unerwartete Wende. Immanuel erscheint, nachdem Lazarus vier Tage Tod ist, und erweckt ihn zum Leben. Das Ende wird zum Anfang. "Wahnsinn", stimmt der Chor ein Jubellied an.

Die Initiative, das Musical, in den Oberndorfer Stadtteil zu holen, geht auf Tanja Haaga und Andrea Schweikart zurück, die den Kirchengemeinderat mit ihrer Begeisterung für "Adonia" ansteckten. Bereits vor zwei Jahren begeisterte "Petrus" der unabhängigen christlichen Jugendorganisation, die ihren Sitz in Karlsruhe hat. "Herzschlag" führen 40 Projektchöre des Vereins an 160 Orten in ganz Deutschland auf.

Die 70 Darsteller probten intensiv in einem viertägigen Musical-Camp. Die Begeisterung für den christlichen Glauben und die biblische Geschichte war ansteckend. Tanzeinlagen, eine mitreißende Band, und gefühlvolle Songs ziehen das Publikum in den Bann. Ein kurzweiliges Musical, dessen Botschaft berührte. "Jeder Herzschlag ist ein Geschenk" gaben die jungen Sänger dem Publikum noch als Zugabe auf den Weg mit. Alle Darsteller waren in Beffendorf von Gastfamilien aufgenommen worden.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

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