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Oberndorf a. N. Investor kauft "Delle Rose"-Gebäude

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Ein Investor hat das Gelände gekauft. Foto: Danner

Oberndorf - Neuigkeiten vom Lindenhof: Das Gebäude, in dem das Ristorante "Delle Rose" beheimatet ist, hat ein Investor gekauft. Ob das Lokal bleibt, und was sonst noch auf dem Grundtstück passieren soll, erfahren Sie in unserem (Schwabo+)-Artikel

Nachdem man vom geplanten "LindenGarten" gegenüber in der Von-Gunzert-Straße nichts mehr hört, bleibt den Lindenhöflern nun immerhin das einzige Restaurant auf dem Höhenstadtteil erhalten. Nachdem es das Hotel Link nicht mehr gibt, ist das "Delle Rose" dort das einzige Speiselokal.

Gäste können aufatmen

Und obgleich das SCL-Sportheim als Veranstaltungsort mittlerweile die "Lücke" ein wenig geschlossen hat, bangten doch nicht wenige darum, dass das "Delle Rose" seine Pforten schließt, wenn das Gebäude erst einmal verkauft ist. Sie können nun – genauso wie Wirt Mani Gashi – aufatmen. Denn der neue Besitzer und Investor Oliver Bornfleth hat gerade einen Zehn-Jahres-Pachtvertrag mit dem Restaurantbetreiber abgeschlossen. Bornfleth, der in Trichtingen ein Bauträgerbüro hat, ist bereits als Investor beim ehemaligen Hotel Link in Erscheinung getreten. Dessen Gastronomieteil baut er für die Sozialstation zur Tagespflege um. Im einstigen Hotelbereich entstehen altersgerechte Wohnungen (wir berichteten). Dort schreiten die Arbeiten voran. Anfang Oktober soll eröffnet werden.

Oliver Bornfleth gehört zu den Gästen im "Delle Rose". Und zwischen einer Pizza und einem Espresso sprach ihn Wirt Mani Gashi an, und fragte, ob er nicht die Immobile kaufen wolle. Pächter Gashi selbst konnte oder wollte den Kauf finanziell nicht schultern. Und weil Bornfleth das Essen im Ristorante gut schmeckt, und er gerne weiter dort einkehren möchte, wurde aus der Idee Realität.

Natürlich investiert Bornfleth nicht wirklich so viel Geld, nur um weiterhin lecker essen gehen zu können. Ein schöner Nebeneffekt sei es dennoch. Was die wenigsten wüssten, sei, dass zum Gebäude ein separates Grundstück mit 1500 Quadratmetern Fläche gehört – ausgewiesen als Bauland. Und dort möchte der Investor ein Motel mit zwölf Appartements bauen. Zweistöckig, von hinten her über einen Weg entlang des SCL-Sportplatzes, der noch geschaffen wird, anzufahren. Und die Gäste hätten das Lokal dann ja direkt nebenan.

Die alte Linde, die auf dem Grundstück steht, bleibt erhalten, betont Bornfleth. Muss sie auch, denn sie sei ein Naturdenkmal. Das Gebäude dürfe man sich so vorstellen, wie Motels in den USA aussehen. Das untere Stockwerk werde barrierefrei sein – über einen Laubengang erschlossen.

Planungen für Bauvoranfrage laufen

Bei der Stadt Oberndorf habe er bereits vorgefühlt und der erste Beigeordnete Lothar Kopf habe ihn ermutigt, die Idee weiter zu verfolgen. Derzeit entstünden die Pläne für eine Bauvoranfrage. Wenn alles glatt gehe, rechne er mit einem Baubeginn im Frühjahr kommenden Jahres. Die erste Bautätigkeit auf seinem neuen Grund und Boden betrifft aber zuerst einmal den Parkplatz, damit die "Delle Rose"- Gäste dort künftig bei schlechtem Wetter nicht mehr im Dreck stehen.

Mani Gashi jedenfalls ist sehr glücklich darüber, dass nun alles "ein gutes Ende" genommen hat. Viel Arbeit und Herzblut habe er – gemeinsam mit der Familie – ins Ristorante gesteckt. Während der corona-bedingten Schließung hätten ihn örtliche Firmen unterstützt. Zig Essen habe er täglich für außer Haus gekocht. Und auch, wenn er derzeit seinen Sohn bei dessen Neueröffnung eines Lokals in Rosenfeld unterstützt – dem Lindenhof will er noch lange erhalten bleiben. "Hier bin ich zu Hause."

Info: Ringstraße 26

Das Gebäude Ringstraße 26, in dem das "Delle Rose" beheimatet ist, diente früher der Firma Heckler & Koch als Gästehaus für deren Geschäftspartner. Anfang der 1990er Jahre eröffnete die Familie Walch dort das Restaurant "Albblick". Seit April 2015 betreibt Mani Gashi als Pächter sein Ristorante.

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