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Oberndorf a. N. "Inspiration kann man nicht jagen"

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Den Oberstufenschülerinnen Mona Gnan (links) und Hannah Scheuble liegt das Schreiben. Foto: Escher Foto: Schwarzwälder Bote

Oberndorf. Gleich zwei Oberstufenschülerinnen des Gymnasiums am Rosenberg Oberndorf sind beim 29. Landeswettbewerb für Deutsche Sprache und Literatur unter den 20 Besten gelandet.

Im November vergangenen Jahres wurden die Flyer für den Landeswettbewerb an allen Schulen in Baden-Württemberg ausgeteilt. Der 17-jährigen Mona Gnan und der 16-jährigen Hannah Scheuble liegt das Schreiben einfach, weshalb sie sich entschlossen haben, teilzunehmen. Kein Wunder, zählt Deutsch bei beiden zu ihren Lieblingsfächern. Ihr Deutschlehrer Jérôme Malow, der die Flyer an seine Klasse weitergegeben hat, weiß, dass seine elfte Klasse ein starker Deutschkurs ist.

Bei dem Wettbewerb, der Schüler anregen soll, sich intensiv mit der deutschen Sprache auseinanderzusetzen, kann man zwischen verschiedenen Themen, Textformen und Gruppen- oder Einzelarbeit wählen. Mona, die sich für eine Kurzgeschichte entschied, schrieb rund 15 Seiten über das Thema "Fensterblicke – Neugierige Short Cuts". Immer wieder kamen ihr Einfälle, sogenannte Inspirationsschübe, die sie dann festhielt.

"Dazwischen –­ Gestalten Sie eine Situation" ist das Thema, das Hannah in einem Gedicht behandelt hat. Die Rohfassung stand schon nach einer Stunde, die Idee habe sie dann nach und nach weiterentwickelt. "Inspiration kann man nicht jagen", so Hannah im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten.

Bis Januar hatten sie Zeit für ihre Beiträge, anschließend wurden alle nach bestimmten Kriterien bewertet. Vergangene Woche kam dann die erfreuliche Nachricht per Post: Beide haben es unter die 20 Preisträger geschafft.

Diese sind nun im Juli zu einem viertägigen Seminar eingeladen, bei dem unterschiedliche Workshops angeboten werden, und man sich mit den anderen Preisträgern austauschen kann. Das Seminar endet mit der Preisverleihung.

Deutschlehrer Malow betreute sie während des Schreibprozesses, doch hatte nur einen kleinen Einfluss darauf, betont er. Er bezeichnet ihre Texte als "mutig" und als "nicht konventionell, wie es von dieser Textform zu erwarten wäre". Er habe sich gedacht, dass sie in der engeren Auswahl landen, denn ihre Arbeiten seien außergewöhnlich gut. Aber dass gleich beide bei knapp 500 Teilnehmern unter die besten 20 kamen, freut ihn besonders.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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