Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Oberndorf a. N. In den Weiher ist wieder das Leben zurückgekehrt

Von
Die Helfer haben Fische in den Weiher eingesetzt. Foto: Schwarzwälder Bote

Oberndorf-Hochmössingen. Aus ihrem Altoberndorfer Exil sind am Samstagmorgen zahlreiche Hechte, Schleien, Rotaugen und Teichmuscheln in ihren Weiher in Hochmössingen zurückgekehrt. Nachdem die Bauarbeiten dort dank vieler freiwilliger Helfer und Sponsoren, die insgesamt 55 000 Euro gespendet hatten, nun weitgehend beendet sind, konnte die Vielfalt von Tieren, aber auch Pflanzen wiederhergestellt werden. Den Besucher erwartet wieder ein idyllisches Fleckchen Erde. Allerdings fehlt es noch an Wasser. Da die derzeitige Wasserhöhe nicht ausreichend ist, warten die Hochmössinger sehnsüchtig auf ausgiebigen Regen, damit sich der 5000 Quadratmeter große Weiher rasch wieder füllt.

Reinhold Weisser, der die Aktion nach dem Fischsterben 2017 koordiniert hatte, und Lothar Konrad, Gewässerwart der Oberndorfer Angler, zeigten sich am Samstag erleichtert, dass die Gefahr eines erneuten Auftretens von Sauerstoffmangel gebannt ist und die Artenvielfalt im und um das Gewässer erhalten geblieben ist.

Das krause Laichkraut dient den Bewohnern des Weihers als Nahrung, die Libellen tanzen wieder über dem Wasser, und selbst die Schildkröte, die seit Jahren hier wohnt, ist noch da. Ob sie einst ausgebüxt ist oder ob sie hier ausgesetzt wurde, weiß niemand. Sie freut sich mit den anderen Tieren über einen frisch sanierten Teich, in dem es sich gut leben lässt.

Der unter Denkmalschutz stehende Weiher wurde 1645 das erste Mal urkundlich erwähnt und könnte sicher viel aus seiner langen Geschichte erzählen.

Reinhold Weisser schätzt, dass wohl weit über 1000 Arbeitsstunden notwendig waren, um den Weiher wieder herzurichten. Lange habe es gedauert, sagt er. Der Grund dafür seien nicht mangelnde Helfer gewesen, vielmehr hätten die wasserrechtlichen Vorschriften das Vorhaben unnötig in die Länge gezogen.

Artikel bewerten
7
loading

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.