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Oberndorf a. N. HK denkt über Neubau nach

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Viel zu zeigen hatte HK-Geschäftsführer Martin Lemperle (Vierter von rechts) beim Rundgang mit Vertretern von Gemeinderat und Stadtverwaltung. Pro Jahr investiere Heckler & Koch durchschnittlich vier Millionen Euro in seine Fertigungsanlagen und Maschinen. Auch baulich ließ sich HK in den vergangenen Jahren nicht lumpen – und bald könnte schon das nächste Projekt anstehen. Foto: Falcone

Oberndorf - Geht es nach Geschäftsführer Martin Lemperle, wird der ohnehin langen Liste der Infrastruktur-Projekte der vergangenen Jahre bei Heckler & Koch bald noch eine Zeile hinzugefügt: Ein Neubau für Montage und Schießbahnen soll entstehen.

"Ein Zukunftsblick meinerseits", sagte Lemperle gestern Morgen, als er Vertretern von Gemeinderat und Stadtverwaltung die ersten Pläne für den Neubau erstmals vorstellte. Im Zuge eines ausgedehnten Firmenbesuchs blickten die Kommunalpolitiker, angeführt von Bürgermeister Hermann Acker und Amtsleitern der Stadtverwaltung, bis in den Nachmittag hinein hinter die Kulissen des Oberndorfer Weltkonzerns.

Deutliche Verkürzung der Produktionswege

In Nachbarschaft zum vor wenigen Jahren eingeweihten Logistikzentrum soll der Neubau, der im Wesentlichen die Montage beherbergen soll, entstehen. Unterirdisch seien zudem neue Schießbahnen geplant, erläuterte Lemperle. Ziel sei eine deutliche Verkürzung der Produktionswege. Bislang müssten die Teile vom Logistikzentrum zur Montage beziehungsweise die fertigen Waffen zurück zum Logistikzentrum eine verhältnismäßig weite Strecke durch das Werk transportiert werden.

Dies sei nicht nur umständlich, sondern erfordere auch einen erhöhten Sicherheitsaufwand. Zudem sei die Montage derzeit noch auf zwei Stockwerke aufgeteilt, diese Strukturen ließen sich in einem Neubau optimieren. 2011/2012 gab Lemperle als möglichen Bautermin an – um dann umgehend zu relativieren: "Sofern unsere Gesellschafter uns mit den entsprechenden finanziellen Mitteln ausstatten."

Einer, der daran nicht unwesentlich beteiligt ist, saß gestern mit am Tisch: Mehrheitseigner Andreas Heeschen nutzte den Besuch des Gemeinderats, die Verbundenheit Heckler & Kochs zu Oberndorf zu betonen. Die Produktion von Waffen sei in der deutschen Gesellschaft grundsätzlich ein schwieriges Thema, zu dem es verschiedene Haltungen gebe. Oberndorf sei als Standort für die Produktion aber langfristig gesichert, sagte Heeschen.

Um die Verbundenheit zur Stadt, die zuvor schon Lemperle hervorgehoben hatte, nach außen noch deutlicher machen zu können, hatte Bürgermeister Hermann Acker ein besonderes Geschenk: eine Fahne der Stadt. Diese zu hissen sei dann ein weiteres Bekenntnis zu Oberndorf.

 
 

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