Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Oberndorf a. N. Heckler & Koch will weiterhin Stadtkasse füllen

Von
Aufmerksam verfolgen die SRH-Aufsichtsräte die Ausführungen von HK-Geschäftsführer Martin Lemperle zu den Waffen. Foto: Wolf Foto: Schwarzwälder-Bote

Oberndorf (pwo). Was haben der SRH-Konzern und das Oberndorfer Unternehmen Heckler & Koch gemeinsam? Höchste Ansprüche an die Qualität ihrer Dienstleistungen beziehungsweise Produkte heißt auf diese Frage die Antwort, wie beim Besuch der SRH-Aufsichtsräte bei Oberndorfs derzeit größtem Arbeitgeber deutlich wurde. HK-Geschäftsführer Martin Lemperle und sein Team boten ihren Gästen bei einem Rundgang einen ausgiebigen, offenen und für diese sichtlich tief beeindruckenden Blick in die Fertigung und Lagerlogistik. Dank der außerordentlichen Qualität seiner Waffen, deren Herstellung höchste Präzision und innovative Weiterentwicklungen erfordern, sowie stetiger Millioneninvestitionen habe Heckler & Koch seine führende Position auf dem Weltmarkt im Bereich Handfeuerwaffen nicht nur halten, sondern seinen Vorsprung vor den Wettbewerbern sogar ausbauen können, wie Lemperle und seine Mitarbeiter darlegten. Der Geschäftsführer würdigte die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und die Bereitschaft des Betriebsrats, gemeinsam flexible Lösungen zu finden, wenn es beispielsweise darum gehe, auch an Wochenenden durchzuarbeiten.

Bürgermeister Hermann Acker stellte den SRH-Aufsichtsräten die Stadt vor und warb für einen Abstecher zur Oberndorfer Fasnet, was Klaus Hekking, Vorstandsvorsitzender der SRH-Holding, zu der anerkennenden Bestätigung veranlasste: "Das muss man machen. Das sollte man sich nicht entgehen lassen."

Lemperle erläuterte den Besuchern bei der Begrüßung und später vor der Waffenwand die gesamte Bandbreite der Produkte von der Pistole für die Polizei über die verschiedenen Generationen von HK-Sturm- und Infanteriegewehren sowie Maschinenwaffen bis hin zum Zuführungssystem für die Bordkanone des Eurofighters. Mit Blick auf die derzeit sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen der Stadt versprach der Geschäftsführer dem Bürgermeister verschmitzt, HK werde alles daran setzen und seinen Anteil dazu beitragen, dass dies so bleibe. Lemperle sprach offen über die Verfahren, in die Heckler & Koch derzeit durch einen früheren Geschäftsführer, der 2005 habe gehen müssen, verwickelt sei. Zum Vorwurf, HK habe illegal Waffen nach Mexiko exportiert, stellte er klar, dass "in der ganzen Geschichte des Unternehmens noch nie auch nur eine einzige Waffe ohne Genehmigung das Werk verlassen hat und ins Ausland exportiert worden ist". Derzeit weile eine Delegation in Mexiko, um die letzten Protokolle über die damalige Lieferung zu erstellen. Er gehe davon aus, dass dann der Fall vom Tisch sei. Zum von der Bundesregierung genehmigten Bau einer Fabrik in Saudi-Arabien durch HK erklärte Lemperle, dass "die Saudis dort keine einzige Waffe ohne die Komponenten, die wir von HK in Oberndorf ihnen liefern, bauen können. Wenn die Bundesregierung also einmal zu der Ansicht kommen sollte, dass in Saudi-Arabien keine Waffen mit deutscher Unterstützung gebaut werden dürfen, dann reicht es, uns aufzufordern, keine Komponenten mehr zu liefern. Damit wäre den Saudis der Hahn zugedreht."

 
 

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading