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Oberndorf a. N. Guter Draht zu den Schülern bleibt

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Friedrich Ruff (von links) gehört nun mit Dirk Weigold, Anne Pahlke und Xenia Werkmeister (hinten) zum Führungsteam des Gymnasiums am Rosenberg. Foto: Cools Foto: Schwarzwälder Bote

Jetzt ist das Schulleitungs-Team am Gymnasium am Rosenberg vollständig: Friedrich Ruff komplettiert als Abteilungsleiter seit Mitte Oktober die Führungsmannschaft, bestehend aus Schulleiter Dirk Weigold, Stellvertreterin Xenia Werkmeister und Abteilungsleiterin Anne Pahlke.

Oberndorf. Friedrich Ruff stand damit erst einmal vor einer neuen Situation: Diesmal war es nicht er, der Noten verteilte – er selbst wurde benotet beim Bewerbungsgespräch im Regierungspräsidium. Das war erforderlich, um die Position des Abteilungsleiters einnehmen zu können.

Welche Note er bekommen hat, möchte er nicht verraten. Nur so viel sagt er lachend: "Ich war sehr zufrieden damit." Ruff ist Lehrer aus Leidenschaft, wie Dirk Weigold berichtet. Der 53-Jährige flüchte sich nun keineswegs in organisatorische Aufgaben, sondern freue sich vielmehr auf eine ergänzende, neue Herausforderung. Ruff zeichne sich durch seinen guten Draht zu den Schülern und seine Begeisterung für das Lehren aus, so Weigold.

Der Lehrer kommt ursprünglich aus der Nähe von Stuttgart und studierte dort Physik und Mathematik. Schon den ersten Teil seines Referendariats absolvierte er am Gymnasium am Rosenberg, den zweiten in Sulz. In Oberndorf hatte es ihm jedoch so gut gefallen, dass er dort seine erste feste Stelle antrat – und sie nicht mehr verließ.

Seit 1999 ist er Teil der Schule und nahm auch bei der Digitalisierung am Gymnasium eine Schlüsselrolle ein. Ruff ist nämlich mehr als "nur" Mathe- und Physiklehrer. Auch NWT und Informatik lehrt er am Gymnasium.

Letzteres war damals auch im Rennen bei der Frage, was Ruff eines Tages beruflich machen will. Letztlich entschied er sich aber doch für das Lehrersein – der menschlichen Komponente wegen. Dass er dies nun mit seinem Faible für Computer verbinden kann, ist ideal.

Seit er in Oberndorf angefangen hat, hat sich am Gymnasium einiges verändert. "Am Anfang hatten wir einen Computerraum mit 15 Plätzen. Jetzt haben wir rund 150 und dazu noch Tablets", sagt er lachend. Letztere wurden bereits im Juli im Zuge des Bundesprogramms für die digitale Ausstattung der Schulen in der Coronakrise bestellt, lassen aber noch auf sich warten. "Uns wird regelmäßig zugesichert, dass sie bald da sind", sagt Weigold.

Auch das WLAN in der Schule soll in den nächsten Wochen aktiviert werden. Die Hardware sei bereits eingebaut. Zudem freut sich das Schulleiter-Team auf eine schnelle Internetverbindung dank der Glasfaserkabel.

Im Dezember soll darüber hinaus der neue Computerraum des Gymnasiums fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Friedrich Ruff wird wie bisher den Überblick behalten – nur nicht mehr als Oberstudienrat, sondern als Studiendirektor.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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