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Oberndorf a. N. Geplantes Hotel in Bochingen treibt Bürger um

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Ein Blick durch die "Fallende Mauer" auf dem Kreisverkehr aufs Bochinger Gewerbegebiet "Rankäcker". Dort wo jetzt noch der Schuppen steht und die Grabungsarbeiten an der Römerstraße laufen, ist ein Hotel geplant. Foto: Holzer-Rohrer

Oberndorf-Bochingen - Sie stand zwar nicht auf der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung des Bochinger Ortschaftsrats – doch in Anbetracht dessen, dass auch Interessenten gekommen waren, um sich Informationen einzuholen, schob Ortsvorsteher Martin Karsten den Punkt "Bürgerfragestunde" ein.

Eine Bürgerin wollte wissen, was sich hinsichtlich der "extremen Staubentwicklung" getan habe? Eine Anfrage aus der jüngsten Arbeitssitzung, war an das Liegenschaftsamt weitergeleitet worden war. Bürgermeister Hermann Acker erklärte, dass die Staubentwicklung auf die Zwischenlagerung von Stuttgart 21-Material zurückzuführen sei, welches angeliefert werde, jedoch nicht sofort eingebaut werden könne. In Absprache mit der Firma Bantle werde nun aber mit Wasser gearbeitet, um der Staubbildung entgegenzuwirken. Die Bürgerin verwies darauf, dass diese Aktion noch nicht erfolgreich verlaufe.

Die nächste Frage bezog sich auf die Hotelanlage im Gebiet "Rankäcker", welche öffentlich im Gemeinderatsausschuss für Technik und Umwelt vorgestellt worden war. Die Bürgerin wollte wissen, wie sich der Ortschaftsrat zu dieser Investorenabsicht positioniert habe. Da diese Angelegenheit im Ortschaftsrat nichtöffentlich beraten worden war, durfte Karsten keine Auskunft geben. Doch er verwies auf den in der konstituierenden Sitzung anwesenden Bürgermeister Acker, dem ein öffentliches Statement abzugeben laut Regelwerk erlaubt sei.

Acker tat kund, dass der Bochinger Ortschaftsrat in nicht-öffentlicher Sitzung mehrheitlich die Aufnahme der Planungen zustimmend zur Kenntnis genommen habe. Nun sei der Zeitpunkt gekommen, das Projekt in die öffentliche Diskussion zu tragen und sich an die gewählten Vertreter zu wenden, um das persönliche Interesse zufriedenzustellen.

Die Bebauung des ehemaligen Volksbankgeländes war Thema einer weiteren Anfrage. Da dieses sich jedoch in privater Hand befindet, habe man zum jetzigen Zeitpunkt keinen Einfluss auf das, was der Besitzer beabsichtige zu tun. Erst wenn ein Baugesuch eingereicht werde, sei die Stadt am Entscheidungsprozess beteiligt.

Traktoren dürfen fahren

Schlussendlich ging es noch um die Anlieferungszeiten von Material für die Bio-Gasanlage. Eine Anwohnerin an der Ortsdurchfahrt stellte die Frage, ob es zulässig sei, dass selbst an den Sonntagen die Anlieferer bis in die Nacht hinein unterwegs sein dürfen. Jens Hartmann vom städtisches Ordnungsamt konnte die Antwort umgehend geben – wohl nicht im Sinne der Bürgerin. Denn die Erntezeit erlaube auch die sonntäglichen und bis in die Nacht hinein dauernden Fahrten mit entsprechender Lärmentwicklung.

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