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Oberndorf a. N. Freibad-Öffnung wegen Corona nicht vor Juni

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Danny Voigt vom Betreiber Pooltrend (von links), der Erste Beigeordnete Lothar Kopf und Joachim Mei vom Hochbauamt hoffen, dass das Freibad im Juni wieder geöffnet werden kann. Foto: Danner

Oberndorf - Das Wasser ist wieder eingelassen. Noch ist es aber recht kalt. Denn beheizt werden die Freibad-Becken erst, wenn die Öffnung der Freizeiteinrichtung bevorsteht. Und das wird wegen der Corona-Situation vor Juni kaum der Fall sein.

Eigentlich beginnt die Freibad-Saison in der Neckarstadt mit dem Oberndorfer Lauftag Anfang Mai. Doch in diesem Jahr ist bekanntlich alles anders. Trotz des schönen Wetters zu Monatsbeginn mussten die Pforten geschlossen bleiben.

Das heißt nun aber nicht, dass im Hintergrund nicht allerhand passiert. So wurden etwa die technischen Anlagen auf Vordermann gebracht. Den Sprungturm, der ein statisches Problem hatte, hat man entsprechend saniert, die Sprungbretter wurden ausgetauscht. Dieser Tage sollen auch die neuen Pumpen kommen, die der Gemeinderat bewilligt hatte.

Einiges ist anders

In den Becken fanden Fliesenarbeiten statt. Das Nichtschwimmerbecken bekam einen neuen Anstrich. Hecken wurden gestutzt und neue gepflanzt. Und auf der Wiese hinter dem Sprungturm entsteht derzeit eine Eventfläche. Auf der Holzplattform kann beispielsweise Yoga gemacht werden, erläutert der Erste Beigeordnete Lothar Kopf. Sie kann aber bei Veranstaltungen im Freibad auch als Tanzfläche oder Standort für eine Band oder Musikkapelle genutzt werden, ergänzt Joachim Mei vom Hochbauamt. Man arbeite stets daran, das Oberndorfer Freibad noch attraktiver zu machen, betont Kopf. Die neue Plattform sei ein Mosaikstein dazu. Für kommendes Jahr seien weitere Neuerungen geplant. Allerdings hänge deren Umsetzung natürlich von der finanziellen Situation der Stadt ab.

Sowohl der Stadtverwaltung als auch dem Betreiber – der Firma Pooltrend – ist daran gelegen, das Freibad so schnell wie möglich wieder für die Bürger zugänglich zu machen.

Danny Voigt von Pooltrend hat sich bereits Gedanken dazu gemacht, wie die Vorgaben und Hygienebestimmungen im Fall einer Öffnung umgesetzt werden können. Und auch die städtischen Mitarbeiter arbeiten schon an Konzepten.

Jedoch müsse nun zunächst einmal abgewartet werden, was von der Landesregierung vorgegeben werde, betont Lothar Kopf. Während der Corona-Zeit werde die Besucherzahl sicherlich beschränkt sein.

Freibad statt Urlaubsreise

Kindern und Familien wolle man auf jeden Fall eine Freizeitalternative bieten – das ist dem Ersten Beigeordneten wichtig. Zumal viele Urlaubsreisen in diesem Jahr nicht so ohne weiteres möglich sein werden.

Um das Einhalten der Abstände zu gewährleisten, müssten Schlangenbildungen an der Kasse aber auch an der Rutsche oder an den Sprungbrettern vermieden werden. Eine zeitliche Begrenzung des Aufenthalts im Freibad sei eine Möglichkeit, mit der ungewohnten Situation umzugehen. Die Kontrolle der Bestimmungen sei zudem eine personelle Herausforderung.

Eintrittskarten bald online?

Derzeit werde geprüft, ob der Eintritt online gebucht werden kann – ähnlich wie bei Freizeiteinrichtungen wie dem Europapark oder der Wilhelma. So ließe sich die Besucherzahl gut im Blick behalten.

Kommt von der Landesregierung dann das OK zu einer Freibadöffnung – womit Kopf nicht vor Juni rechnet – benötige man einen Vorlauf, um alles optimal umzusetzen. Außerdem muss das Wasser dann aufgeheizt werden.

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