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Oberndorf a. N. Fachwerkhaus in Ortsmitte bleibt erhalten

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Meinrad Krafft, Rainer Brüstle und Petra Gaus (von links) vorm "Armbruster-Haus" Fotos: Danner Foto: Schwarzwälder-Bote

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Das Gebäude Pfarrgasse 2 ist mit seinem Sichtfachwerk ortsbildprägend für Beffendorf. Und das soll auch so bleiben. Im ehemaligen Bauernhof werden nach einem Umbau allerdings künftig Tagespflegeplätze sowie Wohnungen untergebracht.

Oberndorf-Beffendorf. Bei den älteren Beffendorfern ist das landwirtschaftliche Anwesen als "Armbruster-Haus" bekannt. Besitzerin Petra Gaus, die aus der Armbruster-Familie stammt, hat Haus samt Anbauten und großem Grundstück an das Baubüro Brüstle in Aichhalden verkauft. Lediglich das Leibgedinghaus bleibt im Familienbesitz.

Rainer Brüstle plant als Generalunternehmer auf dem Areal – ein Filet-Baugrundstück in Beffendorfs Ortsmitte – eine Wohnanlage mit zwölf Tagespflegeplätzen sowie 14 Wohneinheiten zu erstellen. Das Hauptgebäude, um das sich die alteingesessenen Beffendorfer sorgen, bleibt erhalten, verspricht Brüstle im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Ökonomieteil wird abgerissen. Dort und auf dem angrenzenden, noch unbebauten Grundstück im hinteren Bereich der Pfarrgasse, soll es einen Neubau geben.

Ehemals stand dort das Gasthaus Krone

Ursprünglich stand das "Armbruster-Haus" auf der Liste der denkmalgeschützten Häuser in Oberndorf. Das Denkmalamt hat es jedoch wieder heruntergenommen, berichtet Meinrad Krafft, selbst Beffendorfer und mit seiner Firma Krafft Finanzberatung für die Vermarktung von Brüstles Bauprojekt zuständig. Erbaut worden sei es nämlich erst 1886. Zuvor stand an gleicher Stelle ein anderes Gebäude, in dem die Gastwirtschaft Krone beheimatet war, weiß Krafft aus Erzählungen von älteren Dorfbewohnern. Dieses Haus sei allerdings einem Brand zum Opfer gefallen. Nichtsdestotrotz möchte Bauträger Rainer Brüstle das Hauptgebäude erhalten und nach Modernisierung in die Gesamt-Anlage integrieren.

Zusammenarbeit mit einem Sozialdienst geplant

Das "alte" und das neue Haus werden durch einen Treppenaufgang samt Aufzug mitein­ander verbunden. Bei der Tagespflege wird Brüstle mit einem Sozialdienst zusammenarbeiten. Die Wohnungen, die in Größen zwischen 100, 65 und 50 Quadratmetern geplant sind, werden barrierefrei erstellt und sind damit altersgerecht.

Das bedeute natürlich nicht, dass sie nicht auch für Familien oder andere Interessenten geeignet wären, betont Meinrad Krafft.

Die Nachfrage scheint da zu sein, einige Vormerkungen lägen bereits vor.

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