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Oberndorf a. N. Explosion führt zu Kettenreaktion

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Menschenrettung vom Balkon mittels Steckleiter Foto: Holzer-Rohrer Foto: Schwarzwälder Bote

Viel Lob gab es für Leistung, Mannschafts- und Ausbildungsstand der Bochinger Feuerwehrabteilung bei der Hauptübung.

Oberndorf-Bochingen. Als "spannendes Übungsobjekt" bezeichnete Stadtbrandmeister Manuel Suhr die Schreinerei mit Wohneinheit in der Scheuergasse. Ein holzverarbeitender Betrieb – feuerwehrtechnisch an sich schon ein kritisches Gebäude – in enger Bebauung in der Ortsmitte, wurde von Suhr als besondere Herausforderung im Realitätsfall eingestuft.

Abteilungskommandant Philipp Niethammer dankte Martin Holzer für die Bereitstellung des Objekts, das ein vielfältiges Handeln zuließ, um so auch die Aufgabenteilung und Abstimmung untereinander in dichter Handlungsweise zu demonstrieren.

Sehr realistisch war auch die Übungsannahme, die von einer Staubexplosion beim Nachfeuern des Holzofens ausging, was zu folgender Kettenreaktion führt: "Übergriff des Feuers auf umliegende Gegenstände, wobei der hintere Teil der Schreinerei sowie das Treppenhaus in Flammen setzt. Durch den Knall werden die Bewohner im Obergeschoss auf den Brand aufmerksam, sie retten sich auf den Balkon und alarmieren die Feuerwehr. Der Schreiner wird bei der Explosion verletzt, kann aus eigener Kraft das Gebäude nicht mehr verlassen".

Die erste Gruppe, die mit dem LF 10-6 zur Stelle ist, hat die Personenrettung aus dem Gebäude und Brandbekämpfung unter Pressluftatmer sowie die Menschenrettung vom Balkon mittels der Steckleiter zur Aufgabe.

Die Gruppe II, die im LF 16/16 eintrifft, übernimmt die Brandbekämpfung im Treppenhaus sowie die Abschirmung der Nachbargebäude. Und die im Mannschaftstransportwagen eintreffenden Kameraden sind für die Wasserversorgung von der Bachstraße mittels Tragkraftspritze verantwortlich.

Jeder Handgriff sitzt

Neben dem Stadtkommandanten warfen auch sein Stellvertreter Gerhard Jackl und sein Vorgänger im Amt, Dieter Flügge, ihre geübten Augen auf das Gesamtgeschehen, das von Klaus Wingerath koordiniert wurde. Auch die Zuschauer, die im Regen ausharrten, sahen eine Jahresabschlussübung, die das Gefühl vermittelte, dass man die Lage stets unter Kontrolle hatte.

Dementsprechend positiv fiel die Übungskritik aus. Manuel Suhr gratulierte zu einer "hervorragenden Leistung". Beeindruckt habe ihn die Einleitung aller notwendigen Maßnahmen. Man habe an alles gedacht, insbesondere an die Freihaltung der Räumlichkeiten für Sonderfahrzeuge, die im Ernstfall ja angefordert werden müssten. So spiegle das Gesehene den ausgezeichneten Leistungsstand, der seine Grundlage auch in der Kameradschaft finde.

Ortsvorsteher Martin Karsten freute sich über die so positive Übungskritik und bezeichnete die Mannschaftsstärke mit 38 Feuerwehrkameraden als "bemerkenswert für einen Stadtteil". Er dankte für den Einsatz im Dienst am Nächsten und würdigte auch das Jahrespensum, das immer umfangreicher werde.

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