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Oberndorf a. N. Ergebnis der Planungsstudie erst 2021

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Diese Brücke über den Irslenbach wird saniert. Bei unserer bereichterstattung über die Gemeinderatssitzung haten wir versehenlich ein Foto einer anderen brücke veröffentlicht. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Nach einer – Corona geschuldeten – dreimonatigen Pause tagte der Alt­oberndorfer Ortschaftsrat in der Flößerhalle um einige überfällige Tagesordnungspunkte aufzuarbeiten.

Oberndorf-Altoberndorf. Zahlreiche Zuhörer bekundeten durch ihre Anwesenheit ihr Interesse an der Arbeit des Gremiums und zeigten durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie der Einhaltung des geforderten Sicherheitsabstandes Verständnis für die derzeitigen Vorgaben beim Besuch solcher Sitzungen.

Ortsvorsteher Christian Wälzlein zudem Michael Lübke, Verwaltungsleiter Planen und Bauen, sowie Stadtrat Johannes Moch. Lübke stellte die zweite Änderung des Bebauungsplanes "Boller Halde Mitte" vor, der bereits im März vom Oberndorfer Gemeinderat zugestimmt worden war.

In der ursprünglichen Planung von 1971 war im östlichen Bereich eine Straße vorgesehen. Durch deren Lage wäre eine Fläche an der "Sonnenhalde" derart tangiert, dass eine Bebauung nicht möglich gewesen wäre. Es wurde festgestellt, dass die Straße entbehrlich ist, da die angrenzenden Grundstücke bereits durch eine Stichstraße erschlossen sind und ein weiteres Flurstück aufgrund der Topographie von Süden her erfolgen muss.

Auch der Ersatzneubau der oberen Brücke über den Irslenbach in Richtung Panoramaweg/Steinbruch wurde im Gemeinderat bereits beschlossen.

Bei der Bauwerkshauptprüfung wurde der Brücke zwar ein insgesamt ausreichender Bauwerkszustand bescheinigt, jedoch sind die Standsicherheit, die Verkehrssicherheit und insbesondere auch die Dauerhaftigkeit eingeschränkt.

Die Firma Steeb aus Sulz wird im Sommer mit dem Abriss der alten und dem Bau der neuen Brücke beginnen. Mit der Fertigstellung rechne man, so Lübke, im Oktober. Während der Bauzeit wird der Verkehr über die August-Barack-Straße oder den Steinbruch umgeleitet. Die Kosten des Bauwerks liegen bei rund 160 000 Euro, wovon 65.000 Euro vom Regierungspräsidium Freiburg übernommen werden.

Der Stadtbauamtsleiter gab auch einen Sachstand zur Mehrfachbeauftragung für eine "städtebauliche-verkehrliche Planungsstudie Altoberndorf". Hier herrsche derzeit Stillstand, da das neue Stadtverkehrskonzept und die Hochwasserplanung erst abgeschlossen werden sollen. Es würden Alternativen geprüft, die dann in das Verfahren mit eingebracht werden sollen. Mit einem Ergebnis sei erst 2021 zu rechnen, erklärte Lübke.

Auf die Frage eines Ortschaftsrates teilte der Stadtbauamtsleiter mit, dass der "Mutschler-Kreisel" noch in dieser Legislaturperiode geplant werden soll. Dabei handle es sich um eine Baustelle des Landes Baden-Württemberg.

Zum aktuellen Sachstand der Einrichtung zweier Zebrastreifen in der Unteren Straße und der Altdorfstraße informierte Ortsvorsteher Wälzlein. Für die beiden Maßnahmen seien 50 000 Euro im Haushalt eingestellt, die Genehmigung des Landratsamtes liege vor. Die gegenwärtige Haushaltssperre habe allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Bau sei nun zwar aufgeschoben, aber keinesfalls aufgehoben, versprach Wälzlein.

Der Ortsvorsteher gab bekannt, dass das Bürgerbüro der Ortschaftsverwaltung wieder geöffnet ist. Die Bürger erwarten aufgefrischte Räume mit einer Bürgertheke.

Der Schuppen am Rathaus sei geräumt worden und diene jetzt nur noch als Lagerraum für die Ortschaftsverwaltung und die Vereine, verkündete Wälzlein. Auch bei der Flößerhalle hat sich etwas getan. Die Müllbehälter haben jetzt einen Platz hinter der Halle gefunden, und der Behindertenparkplatz vor dem Gebäude sei neu konzipiert.

Wälzleine mahnte einmal mehr an, mit dem Müll sorgsamer umzugehen. Immer wieder gebe es im Bereich Langensteige und Irslenbach unerlaubte Müllablagerungen größeren Ausmaßes. Um diese in den Griff zu bekommen, forderte er die Bevölkerung auf, die Umweltsünder bei der Ortschaftsverwaltung oder der Polizei zu melden.

Ortschaftsrat Jürgen Klink teilte mit, dass der Jugendwaggon nach dem Brand saniert worden und dass man auf dem besten Weg sei, dass dort wieder Leben einkehre – zumal die Jugendlichen in Altoberndorf reges Interesse zeigten und bereits in den Startlöchern stünden.

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