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Oberndorf a. N. Ein Scheitern ist nicht erlaubt

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Hans-Jörg Rapp skizzierte die faszinierenden Möglichkeiten, die in einer zukünftigen "Digitalen Stadt" liegen. Foto: Wolf Foto: Schwarzwälder Bote

Oberndorf. Die Digitalisierung ist in aller Munde, die Politiker haben dieses Thema gerade als Lieblingsspielwiese entdeckt. Was aber bedeutet die Digitalisierung für Gegenwart und Zukunft: Fluch oder Segen beziehungsweise beides?

Hans-Jörg Rapp, Chef der Firma "R Form und Funktion", Computerexperte, Verkehrsplaner, Kommunikations-Fachmann und derzeit dabei die Projekte "Online-Marktplatz" und "digitale Stadt" für die Stadt Oberndorf zu entwickeln, brachte bei einer Veranstaltung der Freien Wähler Licht ins Dunkel. Rapp gelang es, in seinem Vortrag die faszinierenden, schier unendlichen Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung auszuleuchten, verhehlte aber auch nicht die Risiken. Vor allem machte er deutlich, dass Deutschland in Bezug auf die neue digitale Welt weit hinter den hier führenden Nationen USA und China sowie anderen Ländern stehe, und dass es höchste Zeit sei, auf diesen Zug aufzuspringen.

Claudia Altenburger, die Vorsitzende der Freien Wählervereinigung, führte mit einem Zitat des britischen Digitalisierungsexperten Mandala Khalesi "Digital ist überall. Immer. Und in Echtzeit" in die Materie ein. Sie stellte den künftigen Errungenschaften, wie die digital vernetzte Verkehrs-Infrastruktur, die das Leben sicherer und umweltfreundlicher machen soll, die Gefahren wie wachsender Energieverbrauch und höhere Strahlenbelastung gegenüber.

Rapp skizzierte zunächst ganz allgemein den Weg in die Digitalisierung und mahnte diesbezüglich ein Umdenken in Deutschland an. "In Deutschland sind Fehler, ist ein Scheitern nicht erlaubt. Bei der Entwicklung von Software sind aber Fehler notwendig." Bei Google werde ein Projektleiter für ein Scheitern nicht abgemahnt. Das Gegenteil sei der Fall, es werde anerkannt, dass er etwas Neues gedacht und versucht habe, das umzusetzen.

Besonders legte Rapp sein Augenmerk auf die Möglichkeiten, wie dank der digitalen Stadt die Stadtgemeinschaft gestärkt werden könne: Die Bürgerbeteiligung lasse sich über eine Beteiligungsplattform besser koordinieren, die Teilhabe am Stadtgeschehen erhöhe sich, die Entscheidungsträger bekämen über das Feedback der Bürger wichtige Entscheidungshilfen.

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