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Oberndorf a. N. Drei Schulen und ein gemeinsames Ziel

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Nicole Pfister (von links) und Anja Weigel von der Ivo-Frueth-Schule, Michael Schwarz, Dirk Weigold, Bürgermeister Hermann Acker, Hans-Joachim Ahner und Beate Kottas (Kulturamt) stellen die Broschüre zum Schulcampus vor. Foto: Cools Foto: Schwarzwälder Bote

Zusammenarbeiten, wo es geht, aber die Individualität bewahren – das ist das Konzept des Oberndorfer Schulcampus’. Die passende Broschüre stellten die Schulleiter und die Stadtverwaltung kürzlich vor.

Oberndorf. Zum Oberndorfer Schulcampus gehören die Ivo-Frueth-Schule, das Gymnasium am Rosenberg und der Schulverbund. Damit können alle allgemeinbildenden Schulabschlüsse abgelegt werden. "Der Campus soll den Schulstandort stärken", erklärt Kulturamtsleiter Hans-Joachim Ahner. In der Broschüre präsentieren die Schulen mit den Wahlfächern, Studienfahrten, der individuellen Förderung, Kooperationspartnern und Maßnahmen zur beruflichen Orientierung, was sie im Einzelnen ausmacht.

Darum, möglichst viele Schüler zu einer Schulart zu ziehen, gehe es aber nicht, betonen die Schulleiter Michael Schwarz (Verbundschule) und Dirk Weigold (Gymnasium). Vielmehr will man für jedes Kind die richtige Schulform finden. Durch die enge Verbindung und gemeinsame Angebote falle der Wechsel zu einer anderen Schulart dann auch nicht so schwer.

Besonders stolz ist man auf das landesweit einmalige freiwillige Betreuungsangebot von 7 bis 15.45 Uhr durch die Stiftung Stiftung Lernen-Fördern-Arbeiten – sie übernimmt bereits die Schulsozialarbeit in Oberndorf – für Verbundschule und Gymnasium, das seit September getestet wird. Dabei können die Eltern von Fünft- und Sechstklässlern aus 14 Bausteinen die optimale Betreuung wählen.

"Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Eltern Flexibilität brauchen. Ein starres System würde da nicht passen", meint Ahner. Mehr als 60 Schüler nehmen das bedarfsorientierte Angebot bisher wahr. "Viele Grundschulen sind bereits Ganztagsschulen. Und wenn man von einer kleinen Schule in die Stadt kommt, ist es schon hilfreich, wenn man weiß, wo man die Pause verbringen kann", erklärt Schwarz. Da sich die Schüler noch aus der Grundschule kennen, mache es auch keinen Sinn, die Betreuung nach Schulart zu trennen, so Weigold. Für die Zukunft soll geprüft werden, ob man auch die Jugendkunstschule in das Konzept einbeziehen kann. Die Ivo-Frueth-Schule verfügt aufgrund dessen, dass die Schüler mehr Führung und eine engmaschigere Betreuung brauchen, über ein eigenes Betreuungsangebot.

Ein weiterer Vorteil des Schulcampus’ ist das Flächennutzungskonzept. So können vorhandene Fachräume von verschiedenen Schulen genutzt werden. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Umsetzung eines schulübergreifenden Medienentwicklungsplans. Ans Glasfasernetz angeschlossen sind die Schulen bereits.

Nun fehlt es nur noch an einer Beschilderung für den Schulcampus. Einen entsprechenden Entwurf haben die rührigen Schulleiter in Arbeit.

Weitere Informationen: www.schulcampus-oberndorf.de

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