Das war erneut eine knappe Angelegenheit. Rechnet man Nein-Stimmen und Enthaltungen zusammen, so ergibt sich eine dünne Mehrheit für den Bebauungsplan, der die Ansiedlung des Aldis an der Hochbrücke ermöglicht – das Ja des Bürgermeisters mitgezählt. Einer der Pro-Aldi-Stadträte verließ die Sitzung nach der Abstimmung wieder. War er eigens zum Votieren gekommen? Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Sollte da ein positiver Beschluss auf Gedeih und Verderb durchgeboxt werden? Die Gutachter sehen keine Probleme in der Verkehrsführung und bei der Lärmbelastung. Das erscheint wohlwollend angesichts dessen, dass ein Planer zu Beginn der Diskussionen einmal gesagt hatte, der Verkehr werde schon ordentlich fließen. Dieter Rinker und sein Fraktionskollege Thomas Hartmann hatten sich zuletzt enthalten. Hut ab vor den beiden und allen anderen, die dieses Schauspiel nun klar nicht mittragen.