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Oberndorf a. N. Deutlich mehr Fahrverbote in Boll

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Das Schild wird oft ignoriert, nun soll es versetzt werden. Außerdem entfällt die Zulieferung für die Grillhütte an dieser Stelle. Nur Land- und Forstwirtschaft, Wanderer und Radfahrer dürfen passieren. Foto: Fahrland Foto: Schwarzwälder Bote

Mit Friedhofsthemen, Durchfahrverboten, einer Parkregelung für Wanderer und dem Bau eines Bienenhauses beschäftigte sich der Boller Ortschaftsrat.

Oberndorf-Boll. Auf geänderte Beschilderungen an verschiedenen Feldwegen müssen sich die Boller Bürger in Kürze einstellen. Strenger reglementiert wird die Fahrt Richtung Boller Felsen durch ein neues Verbotsschild bei "Webers Garten".

Die einzige erlaubte Zufahrt zur Schutzhütte soll für Kraftfahrzeuge über die Bogeneckstraße am Zankbaum und "Webers Garten" vorbei zum Wanderparkplatz am Birkenwäldle führen, der allerdings nach Waldarbeiten nicht ordnungsgemäß aufgeräumt worden sei. Die Weiterfahrt hinter dem Wasserreservoir durchs Birkenwäldle soll nur noch dem land- und forstwirtschaftlichen Verkehr erlaubt sein. Für alle anderen heißt es künftig "Durchfahrt verboten".

In umgekehrter Richtung steht am Ende vom Bippus-Werksgelände bereits ein solches Verbotsschild, doch war der "Zulieferverkehr Grillhütte frei". Dieses Zugeständnis entfällt. Zusätzlich wird das Schild weiter nach unten Richtung Gewerbegebiet versetzt.

Mit knapper Mehrheit von vier zu drei Stimmen beschlossen die Ortschaftsräte, dass die Zufahrt und somit auch das Parken am Waldrand bei der Schillerhöhe oder bei den drei Birken weiterhin untersagt bleiben.

Die Lastwagen-Spur im Gewerbegebiet soll für Wanderer zum Parken ausgewiesen werden. Kritisch betrachtet wurde das per Foto dokumentierte regelwidrige Parken im dortigen Einmündungsbereich.

Erfolg hatten die Beschwerden eines Anwohners über die Geruchsbelästigung durch den großen Container am Friedhof. Dieser wird nun durch einen wesentlich kleineren Restmüllbehälter mit vierwöchentlicher Leerung ersetzt. Alle Abfallbehälter stehen künftig nicht mehr hinter der alten Schule, sondern am anderen Ausgang hinter der Aussegnungshalle.

Die jüngst in den Bürgerfragen vermisste Barrierefreiheit des unteren Grabfeldes war Gegenstand einer Besichtigung vor Ort durch zwei städtische Mitarbeiter mit Ortsvorsteher Wolfgang Schittenhelm. Eventuell werde die Treppe von der Aussegnungshalle her zugunsten einer Rampe verschmälert.

Der ebenfalls geforderte Verkehrsspiegel für Linksabbieger in die Allmandstraße wurde jedoch amtlicherseits abgelehnt.

Für den Kreuzungsbereich an der L415 schlägt Schittenhelm eine Überprüfung der Sichtfenster durch die Verkehrsbehörde vor. Ob seine Idee zur Verschönerung der Ortseinfahrt mit einem schrägen Wappen auf einem kleinen Erdwall realisierbar ist, hängt vom Zugeständnis des Privateigentümers ab, bei dem er vorstellig werden möchte. Ersetzt werden die beiden kaputten Absperrbalken aus Holz auf dem Rathausplatz.

Zwölf Bienenvölker

Ungerechtfertigt sei die Kritik am neu gepflanzten Baum. Die Stadtgärtnerei und ein Baumsachverständiger sind sich einig, dass sich das Exemplar binnen drei Jahren angemessen entwickeln wird.

Einstimmig bestätigt wurden die Wahlen von Daniel Danner als Abteilungskommandant der Feuerwehr und seines zweiten Stellvertreters Dietmar Arnold.

Ebenfalls akzeptiert wurde das Baugesuch für ein Bienenhaus im Gewann Schlatt. Bei einer Grundfläche von 7,5 auf fünf Meter wird es zwölf Bienenvölker beherbergen.

Zur Aktion Saubere Landschaft wird am 13. April von 10 bis 12 Uhr aufgerufen.

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