Die Halle in Beffendorf erhält den europäischen Holzpreis. Foto: Schwarzwälder Bote

Auszeichnung: Beffendorfer Turn- und Festhalle für Verwendung regionaler Baustoffe gelobt

Internationale Anerkennung gab es für den Neubau der Turn- und Festhalle Beffendorf, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Stadtverwaltung.

Oberndorf-Beffendorf. In der Kategorie "Öffentliche Bauten, Region Deutschland" konnten die Architekten der Halle, Cornelia und Jürgen Woll, sowie Ortsvorsteher Roland Lauble und Stephan Ruff vom Hochbauamt stellvertretend für die Stadt Oberndorf anlässlich des EUSALP Annual Forums 2018 (EU-Alpenstrategie) den Preis in Innsbruck entgegennehmen. Das EUSALP ist das wichtigste politische Forum für Zukunftsentwicklungen und Strategien im Alpenraum.

Auf Einladung des Holz-von-Hier-Netzwerkes hatte sich die Stadt Oberndorf am Wettbewerb "Interreg Alpine Space Regional Timber Award (Regionaler Holzbaupreis für den Alpenraum)" mit ihrem Projekt "Neubau der Turn- und Festhalle Beffendorf" beteiligt.

Engagement der Bürger positiv erwähnt

Der europäische Holzpreis war erstmals für den wegweisenden Einsatz und die Verwendung von regionalem Holz vom CaSCo-Projekt (European Regional Developement Fund) in den fünf Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Slovenien ausgelobt worden.

Die Jury würdigte bei ihrer Entscheidung insbesondere auch, dass der Stadt Oberndorf die Regionalität der verwendeten Baustoffe ein wichtiges Anliegen war. Das Konzept zeichne sich auch dadurch aus, dass alle Sortimente die beim Einschnitt entstanden sind, im Neubau der Halle verwendet wurden. Dadurch sei auf zweifache Weise eine hohe Regionalität sowie eine sehr kurze Prozesskette und damit ein hoher Beitrag zum Klimaschutz und Ressourceneffizienz erreicht worden, heißt es in der Begründung der Jury. Besonders hervorgehoben und sehr positiv erwähnt wurde überdies, dass sich die örtlichen Vereine und Heimatgruppen bürgerschaftlich engagiert und tatkräftig eingebracht hätten.