Was kommt wo rein? – Die Kinder helfen Herbie, Dorofee und dem Müllberg beim Aufräumen. Foto: Bienger Foto: Schwarzwälder-Bote

Galli-Theater Freiburg gastiert mit "Der Müllvollberg" im Klosterhof

Oberndorf (ab). Wahrscheinlich war die ungünstige Wetterprognose schuld daran, dass die Besucherzahl im Klosterhof dieses Mal dürftiger ausfiel als sonst. Dennoch hatten sich am Mittwochnachmittag rund 50 Kinder mit Mama, Papa oder Oma ins Freie gewagt, um dem Kindertheaterstück "Der Müllvollberg" beizuwohnen, aufgeführt vom Galli-Theater Freiburg.

"Ich kaue, kaue, kaue, esse und verdaue, was der Mensch wirft weg, damit daraus dann werde wieder gute, feine Erde" – das singt der Müllberg immer und immer wieder, bewegt sich schwerfällig auf der Erde, die voller Unrat ist, und weiß überhaupt nicht mehr, wie er den ganzen Müll um ihn herum verwerten soll. "Dann geh’ doch aufs Rathaus und beschwer dich!", rät ihm der Müllmann, der jede Stunde eine neue Lastwagenladung voll Müll ankarrt. "Erzähl dem Bürgermeister von deinen Verdauungsproblemen. Sag ihm, du bist so voll mit Müll, du bist der Müllvollberg!"

Damit ist dem armen Müllberg natürlich nicht geholfen – doch dann tauchen Herbie und Dorofee auf, die den Berg als Spielplatz nutzen und überhaupt nicht verstehen können, weshalb die Menschen immer so viele, zum Teil noch brauchbare, Sachen wegwerfen. Am Ende entdecken sie lauter verschiedene Mülltonnen und beginnen, den Abfall richtig zu sortieren.

Zahlreiche der kleinen Zuschauer stürmten am Ende des Theaterstücks auf die Bühne, um den beiden Helden bei ihrer Aufräumaktion zu helfen. Am Ende waren die Bühne – pardon, Erde – blitzsauber und der Müllberg wieder froh.

Oberndorf (cel). Kommende Woche gibt es für die Oberndorfer Kinder und Jugendlichen eine Alternative zum Chillen. Zum zweiten Mal findet "Fez um die Wafa" eine ganze Woche lang statt. Fez ist nicht etwa eine Abkürzung, sondern die einst gebräuchliche Umschreibung für Quatsch, Jux und Tollerei. Mit "Wafa" ist natürlich die Wasserfallturnhalle gemeint.

Die Aktionswoche soll es künftig immer zweijährlich, abwechselnd mit dem Okidorf, geben. Organisiert wird das Ganze von den Mitarbeiterinnen der Stadtjugendpflege, Heidi Kuhring und Nicole Saile. Natürlich haben die beiden ein paar Helfer.

Bereits am kommenden Montag wird mit dem Aufbau begonnen. Am Dienstag, 13. August, startet der "Fez" mit einem Kick – ein Fußballturnier auf dem Minispielfeld (Anmeldung am selben Tag zwischen 13 und 13.30 Uhr, Anpfiff 14 Uhr).

Mitmachen kann jeder – niemand muss sich wochen- oder tagelang vorher anmelden, und kosten tut es auch nix. Diese Philosophie steht hinter der ganzen Aktionswoche. Hierbei sollen die Kids angesprochen werden, für die eine Anmeldefrist, aus welchen Gründen auch immer, nicht einzuhalten ist. Wer Lust hat, kommt also einfach an der "Wafa" vorbei.

Für Mittwoch und Donnerstag ist jeweils von 14 bis 18 Uhr ein "Kunterbuntes Mit­einander" geplant. Mit Max Bässler und dem Spaßpartout können die Teilnehmer Masken basteln, jonglieren üben oder gemeinsam kochen.

Am Freitag gibt es eine Beachparty und Open-Air-Zumba mit Yvonne Gomez Ramirez. Von 14 bis 20 Uhr kann gefeiert und getanzt werden. Einen Pool gibt es natürlich auch.

Der Samstag steht unter dem Motto "Rolla ond Brettle" und ist den Fans des Inlinehockeys und Skaten gewidmet. Ein Contest mit hochkarätigen Skatern ist geplant. Kooperationspartner sind für dieses Event die Inlinehockeygruppe vom Lindenhof – die "Oberndorfer Street Lions" und die Skategruppe. Beginn ist um 14 Uhr.

Zum Abschluss der Aktionswoche beginnt der Samstag um 10 Uhr mit einem interkulturellen Brunch und einem "Bootlesrennen". Wer möchte, kann gerne etwas zum Frühstücksbufett beitragen. Nach dem Essen können die Tüftler mit dem Naturschutzbund Boote basteln, die auch gleich in der Teichlandschaft zu Wasser gelassen werden.

Von Marcella Danner

Es gibt doch nichts Entspannenderes als einen Spaziergang. Auch viele Boller gehen diesem Hobby gerne nach. Und wenn man auf den Wegen rund ums Dorf einige Schritte getan hat, lädt eine Bank an einem lauschigen Plätzchen unter einem Schatten spendenden Baum zum Verweilen ein. Beim Seele baumeln lassen steigen einem da aber seit Neuestem komische Gerüche in die Nase. Denn just neben dem Ruheplatz steht jetzt eine Dog Station – auf Deutsch: ein Hundekot-Entsorgungs-Mülleimer. Da stellt sich schon die Frage, ob sich für den nicht doch ein anderer Standort gefunden hätte. War wohl nix mit der Entspannung.

Oberndorf (ab). Wahrscheinlich war die ungünstige Wetterprognose schuld daran, dass die Besucherzahl im Klosterhof dieses Mal dürftiger ausfiel als sonst. Dennoch hatten sich am Mittwochnachmittag rund 50 Kinder mit Mama, Papa oder Oma ins Freie gewagt, um dem Kindertheaterstück "Der Müllvollberg" beizuwohnen, aufgeführt vom Galli-Theater Freiburg.

"Ich kaue, kaue, kaue, esse und verdaue, was der Mensch wirft weg, damit daraus dann werde wieder gute, feine Erde" – das singt der Müllberg immer und immer wieder, bewegt sich schwerfällig auf der Erde, die voller Unrat ist, und weiß überhaupt nicht mehr, wie er den ganzen Müll um ihn herum verwerten soll. "Dann geh’ doch aufs Rathaus und beschwer dich!", rät ihm der Müllmann, der jede Stunde eine neue Lastwagenladung voll Müll ankarrt. "Erzähl dem Bürgermeister von deinen Verdauungsproblemen. Sag ihm, du bist so voll mit Müll, du bist der Müllvollberg!"

Damit ist dem armen Müllberg natürlich nicht geholfen – doch dann tauchen Herbie und Dorofee auf, die den Berg als Spielplatz nutzen und überhaupt nicht verstehen können, weshalb die Menschen immer so viele, zum Teil noch brauchbare, Sachen wegwerfen. Am Ende entdecken sie lauter verschiedene Mülltonnen und beginnen, den Abfall richtig zu sortieren.

Zahlreiche der kleinen Zuschauer stürmten am Ende des Theaterstücks auf die Bühne, um den beiden Helden bei ihrer Aufräumaktion zu helfen. Am Ende waren die Bühne – pardon, Erde – blitzsauber und der Müllberg wieder froh.