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Oberndorf a. N. "Das ist ein Projekt, das nicht jede Schule bekommt"

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Die zuständigen Lehrer Johannes Stegmann, Jan Huml, Jennifer Heitmar und Schulleiterin Susanne Galla (von links) sind stolz, dass ihre Schulen ausgewählt wurden. Foto: Reinauer Foto: Schwarzwälder-Bote

Oberndorf. Eine Tafel mit der Aufschrift "Strategische Schulpartnerschaft" ziert nun den Eingang der Beruflichen Schulen in Oberndorf. Es war ein langer Weg bis zu dieser Zertifizierung: Zwei Jahre lang haben sich die Schulen um das Projekt Erasmus+ und um die dazugehörigen Fördermittel immer wieder beworben. In diesem Jahr hat es nun geklappt.

Bei Erasmus+ handelt es sich um ein Förderprogramm der EU für berufliche Bildung, Jugend und Sport. Neben der Teilnahme an der strategischen Partnerschaft erhalten die Schulen auch 24 000 Euro Fördermittel aus Brüssel.

Die Projektleiter Jennifer Heitmar, Jan Huml und Johannes Stegmann sind gerade von einem "kick off"-Treffen des Projektes aus Belgien zurückgekehrt. Dort verbrachten sie eine Woche um ihre Evaluation vorzubereiten und das Projekt im Detail zu planen. Zwei Jahre wird das Projekt an den Beruflichen Schulen dauern. Inhaltlich stehen grüne Energien und neue Medien im Fokus. An diesen Themen arbeiten sie mit Schulen aus Belgien, Schweden, Spanien, Bulgarien und Frankreich im Austausch. Dabei wird es Workshops zu Themen wie zum Beispiel Wasserkraft oder soziale Medien geben. Gemeinsam wolle man Ideen finden, wie man erneuerbare Energien sinnvoll einsetzen könne, so die Projektleiter.

"Das ist ein Projekt, das nicht jede Schule bekommt und wir sind sehr stolz darauf", formulierte Schulleitern Susanne Galla ihre Freude über das Förderprogramm. Es stecke ganz viel Herzblut drin, so Galla. "Wir holen mit dem Projekt Europa nach Oberndorf", so die Schulleiterin.

Auch die Kompetenzen der Schüler werden dadurch gefördert. Da die Projektsprache Englisch ist, sind Sprachkenntnisse gefragt. Auch der Austausch und die Vernetzung mit ausländischen Schulen sei eine Bereicherung. "Durch das Projekt wollen wir ein Netzwerk bilden", so die Projektleiter.

Das nächste Treffen wird im März in Bulgarien stattfinden. Insgesamt wird es sechs Treffen zwischen den beteiligten Schulen geben. Davon ist die Hälfte organisatorischer Natur, an den anderen Treffen werden jeweils zwei bis vier Schüler teilnehmen. Den Lehrern an beiden Schulen ist es freigestellt, ob und wie sie ihre Klassen in das Projekt integrieren.

In Sachen erneuerbare Energien tut sich schon einiges an der Oberndorfer Schule. Für Februar nächsten Jahres ist ein Energiespartag geplant.

An verschiedenen Projekten, wie zum Beispiel die Umwandlung einer Vespa in ein Elektroauto, werde schon gearbeitet, so Susanne Galla.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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