Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Oberndorf a. N. Dachstuhl kommt als erstes runter

Von
Auch beim Übergang zum Parkhaus ist die Baufirma Hirt zugange. Hier wird gerade Platz für Abstellräume geschaffen. Foto: Danner

Oberndorf - Stück für Stück werden die Dachziegel abgedeckt – am Gebäude Schuhmarktplatz 13 haben am Montag die Abbrucharbeiten begonnen.Ursprünglich sollte das altehrwürdige Haus, das zur geschlossenen Bebauung des Schuhmarkts gehört, erhalten und lediglich mit einem Durchgang zum Parkhaus in der Wettestraße versehen werden. Dann aber stellte sich heraus, dass der desolate Zustand eine Sanierung zum angemessenen Preis wohl nicht zulässt. Der Gemeinderat einigte sich also auf einen Teilabbruch und Rückbau des Gebäudes sowie einen anschließenden Wiederaufbau.

Für Abbruch, statische Maßnahmen zur Sicherung der Giebelwände, den Durchgang mit einem Ausstellungsbereich im Erdgeschoss und der Ausbau der beiden Obergeschosse hat das Architekturbüro Kosten in Höhe von 980.000 Euro veranschlagt. Wie viel nun davon an Fördermitteln aus dem Programm Sanierung östliche Oberstadt fließe, ist laut Stadtbauamtsleiter Michael Lübke noch nicht ganz sicher.

Für die Freianlagen mit Rampe und Abstellräumen und den Abbruch gebe es auf jeden Fall Fördermittel. Auch der Ausstellungsbereich, so Lübke, sollte nach Maßgabe des Denkmalamts förderfähig sein. Wie auch immer – bis zum Jahresende muss die Maßnahme abgerechnet sein. Die Zeit drängt nun also ein wenig. Bereits vor drei Wochen hätte bereits mit den Rückbauarbeiten am Haus auf dem Schuhmarkt begonnen werden sollen. Laut Auskunft der Baufirma sei dies bei einem denkmalgeschützten Gebäude nicht so einfach. Immer wieder halte man Rücksprache mit einem Gutachter, der die Belange des Denkmalschutzes sichern solle. Dieser, von der Stadt finanzierte, unabhängige Gutachter werde die komplette Maßnahme begleiten und alles dokumentieren, so Lübke. Das Landesdenkmalamt hat für den Abbruch drei Dinge vorgegeben, die erhalten werden müssen: der Gewölbekeller, die Giebelwände und die historischen Wände für den Durchgang zwischen dem Parkhaus Wettestraße und dem Schuhmarkplatz. Im Zuge der Arbeiten werde sich herausstellen, inwieweit sich dies alles realisieren lasse.

Der Stadtbaumeister geht davon aus, dass die Abbrucharbeiten in zwei bis drei Wochen geschafft sind. In vier bis sechs Wochen soll der Außenbereich fertig sein. Dann wolle man zügig mit dem Durchgang beginnen, für den es eventuell noch Fördermittel gibt. Was den Ausbau der beiden Obergeschosse angehe, dränge die Zeit nicht mehr so sehr. Der sei sowieso nicht förderfähig.

Mit Abschluss dieser Maßnahmen sowie der Fertigstellung der Platzgestaltung "Im Teich" und dem Parkhaus in der Wettestraße sind die städtischen Maßnahmen im Sanierungsgebiet östliche Oberstadt abgeschlossen.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.