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Oberndorf a. N. Corona-Schwerpunktpraxis in Betrieb

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Gottfried Widmann (Zweiter von rechts) und Teile seines Teams – die Mitarbeiter, die Dienst in der Corona-Schwerpunktpraxis versehen, tragen für diese Zeit eine komplette Schutzausrüstung. Foto: Danner

Oberndorf - Seit Montag gibt es im Kreis Rottweil drei sogenannte Fieberzentren. In Oberndorf ist das die Praxis Dr. Gottfried Widmann.

Neben ihrer regulären, allgemeinärztlichen Praxis hat sich Widmanns Team zur Einrichtung einer separaten Corona-Schwerpunktpraxis mit separaten Räumlichkeiten bereiterklärt, um unter den aktuellen Bedingungen der vielfältig fehlenden Schutzausrüstung trotzdem eine gute Diagnostik und Therapie bestätigter Covid-19-Fällen oder Verdachtsfällen zu ermöglichen. Und zwar ohne Ärzte, medizinische Fachangestellte und auch andere Patienten der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen, betont Widmann.

Zügige Terminvergabe

Die Corona-Schwerpunktpraxis in Oberndorf wird während der Öffnungszeiten durch einen separaten Eingang betreten.

Sie wurde sehr kurzfristig vollkommen neu im ersten Stockwerk der König-Wilhelm-Straße 46 eingerichtet und ist durch ein getrenntes Treppenhaus erreichbar, erläutert der Allgemeinmediziner, der auch Sprecher der Oberndorfer Ärzteschaft ist.

Die Räumlichkeiten seien vollständig von denen der normalen Allgemeinarztpraxis abgetrennt, deren Betrieb gleichzeitig weiterlaufe, und die weiterhin durch den normalen Praxiseingang betreten wird.

Hausarzt bekommt Befunde übermittelt

Widmann erklärt die Abläufe in der Corona-Schwerpunktpraxis: Dort wird kurz die Vorgeschichte erhoben, dann finden eine ärztliche Untersuchung, eventuell eine Blutentnahme und ein Abstrich auf Corona statt. Wenn nötig, wird eine ambulante Röntgenuntersuchung veranlasst, falls notwendig eine antibiotische Therapie und bei entsprechenden Kriterien auch eine stationäre Einweisung.

Die anschließende Behandlung liegt dann wieder in den Händen des zuweisenden Arztes, beziehungsweise Hausarztes, der die erhobenen Befunde übermittelt bekommt.

Die Anmeldung und Zuweisung in die Coronaschwerpunktpraxis erfolge immer durch den behandelnden Haus- oder Facharzt, betont Widmann. Der Patient erhalte dann von der Schwerpunktpraxis einen Termin - am gleichen oder am Folgetag.

Mundschutz bei Termin anlegen

Durch präzise Terminierung werde erreicht, dass nur geringe Wartezeiten entstünden. Die Patienten sollten - falls vorhanden -­ einen Mund-Nasenschutz (keine FFP2-Maske) mitbringen und anlegen.

Während der ersten Sprechstunde wurden am Montag durch ein mit kompletter Schutzausrüstung versehenes Team - ­mit einem Arzt und einer medizinischen Fachangestellten - insgesamt 15 Patienten untersucht und behandelt. Es wurden 14 Abstriche gemacht, schreibt Widmann.

Achtung: Im Kreis Rottweil erfolgt die Anmeldung zur Corona-Schwerpunktpraxis ausschließlich über den jeweiligen eigenen Hausarzt. Also nicht bei Dr. Widmann anrufen, falls dieser nicht ohnehin der eigene Hausarzt ist.

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