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Oberndorf a. N. Bürger schätzen Informationen aus erster Hand

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Die Gemarkungswanderung in und um Bochingen stößt auf viel Resonanz. Foto: Fahrland Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Sylvia Fahrland

Oberndorf-Bochingen. "Sprengarbeiten – Unbefugten ist der Zutritt verboten." Das verkünden die gelben Schilder rund um den Gipssteinbruch im "Vogelloch II" an der K 5502.

Doch diesmal waren die Bochinger Bürger auf dem Gelände nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich willkommen und durften bei der Gemarkungswanderung mit Ortsvorsteher Martin Karsten eine Sprengung live miterleben.

Trotz des unfreundlichen Wetters erfreute sich die Gemarkungswanderung erneut großer Beliebtheit. Gut 50 Personen trafen sich in der Ortsmitte und ließen sich zur Weiterentwicklung ihres Ortsteils auf den neuesten Stand bringen. Bürgermeister Hermann Acker steuerte Informationen aus gesamtstädtischem Blickwinkel bei, und an jeder Station warteten gut vorbereitete Insider nur darauf, die Gäste mit wissenswerten Fakten zu versorgen.

Alexandra Ruf von Immobilien Merz teilte mit, dass die barrierefreien Zwei- und Dreizimmerwohnungen im fertiggestellten Mehrfamilienhaus "Krone-Residenz" nur noch auf Käufer oder Mieter warten. Die Außenanlage werde fertiggestellt, sobald es das Wetter zulasse.

Bei einem Besuch im Kindergarten hatte man es trocken und warm. Qualifizierte Kinderbetreuung braucht aber weit mehr als ein Dach über dem Kopf. Acker bescheinigte den Fachkräften im Stadtgebiet einen hervorragenden Ausbildungsstand.

Neben guten pädagogischen Voraussetzungen sind in Bochingen durch den Kauf anliegender Grundstücke auch Erweiterungsmöglichkeiten für Freiflächen oder Gebäude gegeben. Die stellvertretende Kindergartenleiterin Kerstin Müller zufolge stehen derzeit 81 Plätze zur Verfügung, die mit Kindern ab drei Jahren praktisch ausgelastet sind.

Dass wohnortnahe und flexible Betreuungsmöglichkeiten den Bedürfnissen berufstätiger Eltern gerecht werden, halten Acker und Karsten für eine unerlässliche Zukunftsaufgabe, der man sich stellen werde.

Mehrfach war die Nähe zur Autobahn A 81 ein Thema. Bei der Feuerwehr allerdings nicht nur im positiven Sinne. Hohe Geschwindigkeiten führten bei Unfällen häufig zu belastenden Situationen für die Wehrleute beim Retten und Bergen sowie der Erstversorgung von Verletzten.

Beim Feuerwehrgerätehaus informierte der stellvertretende Abteilungskommandant Michael Rohrer an der Seite von Stadtbrandmeister Dieter Flügge über technische Ausstattung und Möglichkeiten der örtlichen Wehr. Zudem bestand Gelegenheit, die beiden Fahrzeuge zu besichtigen.

Über den aktuellen Stand der Abbau- und Verfüllungsmaßnahmen im Gipsbruch informierten Firmenchef Georg Bantle und seine Mitarbeiter. Bis 2018 soll hochwertiges Material mit bis zu 88 Prozent Gipsanteil abgebaut und in Deißlingen-Lauffen verarbeitet werden. Aufgefüllt wird mit Aushub vom Bau des Fildertunnels für Stuttgart 21. Eine Reifenwaschanlage und tägliche Straßenreinigung sollen dafür sorgen, die Verschmutzung der Verkehrswege in Grenzen zu halten.

Zum Abschluss fand eine Betriebsbesichtigung mit Betriebsleiter Lorenz Eisele beim Galvanikbetrieb "Galvaswiss" statt.

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