Bürgermeister Hermann Acker zeigt den Vertretern des Ministerums für Finanzen und des Regierungspräsidiums Freiburg wo’s klemmt. Foto: Stadt Foto: Schwarzwälder-Bote

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft sieht Sanierungsbedarf

Oberndorf. Jedem, der das Gelände der ehemaligen Brauerei betritt, wird sofort klar: Hier besteht dringender Sanierungsbedarf.

Davon konnten sich nun auch Vertreter des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft sowie des Regierungspräsidiums überzeugen. Bürgermeister Hermann Acker hatte zum Vororttermin eingeladen und führte die Delegation mit Ministerialrat Dieter Haberkorn und Amtsrätin Sonja Ungericht – jeweils vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg – sowie dem Leitenden Regierungsdirektor Manfred Hettich und Regierungsoberamtsrat Harald Obermann – beide vom Regierungspräsidium Freiburg – durch das Brauereiareal. Zusammen mit Stadtkämmerer Rainer Weber, Amtsleiterin Gabriele Götz, Harald Klose und Ernst Manogg von der KE (Kommunalentwicklung BW) verwies der Bürgermeister auf den dringenden Handlungsbedarf, den die Stadtverwaltung zwischenzeitlich sieht.

Dem weiteren Zerfall der Industriebrache könne nicht mehr tatenlos zugesehen werden, weshalb die Stadt das Brauereigelände auch erworben habe.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit sei es nun aber erforderlich, dort bald größere Abbruchmaßnahmen durchzuführen. Generell bedürfe das ehemalige Brauereigelände jedoch einer grundlegenden Überplanung als Kernstück der künftigen Talstadtsanierung, die der Gemeinderat unlängst beschlossen habe, führte Acker aus. Die Darstellungen der Stadtverwaltung fanden durchaus Gehör. Die Vertreter des Ministeriums und des Regierungspräsidiums anerkannten den offensichtlichen Sanierungsbedarf in der Oberndorfer Talstadt. Ob jedoch dem im vergangenen Jahr gestellten Antrag der Stadt zur Aufnahme in ein Sanierungsprogramm bereits in 2014 entsprochen werden kann, äußerten sich die Vertreter des Landes nicht. Wie auch immer: Die Stadtverwaltung wird zusammen mit der KE noch in der ersten Jahreshälfte die weiteren Untersuchungen einleiten und das Gespräch mit den im Sanierungsgebiet wohnhaften Personen und Betriebsinhabern aufnehmen.

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