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Oberndorf a. N. Brand in Firmengebäude löst Panik aus

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Bei der Übung kommt auch die Drehleiter in Einsatz. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem realistischen Szenario präsentierten sich die Kernstadtwehr und das DRK am Samstagnachmittag bei ihrer Hauptübung auf dem Lindenhof zahlreichen Zuschauern.

Oberndorf. Übungsobjekt war die Firma Wilhelmi auf dem Lindenhof, deren Firmenräume am Samstag der Annahme zufolge für ein Praktikum genutzt werden und sich deshalb viele Schüler im Gebäude befinden. Die Firma benötigt für den Betriebsablauf und die tägliche Arbeit leistungsstarke, elektrisch betriebene Hubförderfahrzeuge sowie Sonderlacke und Lösungsmittel.

Durch einen technischen Defekt entsteht beim Ladevorgang eines Fahrzeugs ein Brand, der zunächst unbemerkt bleibt, da sich alle Teilnehmer im Besprechungsraum aufhalten.

Das Feuer greift auf ein Regal mit Lösungsmittel über, wodurch mehrere Behälter detonieren und eine starke Rauchentwicklung entsteht. Bei den ersten Löschversuchen durch Mitarbeiter verletzen sich zwei schwer und bleiben in der Halle liegen. Als die Schüler die Gefahr erkennen, rennen sie panikartig aus dem Gebäude und über die Straße. Dabei wird ein Schüler von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Das Fahrzeug gerät außer Kontrolle und prallt gegen eine Mauer, wobei der eingeklemmte Fahrer ebenfalls schwer verletzt, wird.

Soweit das Szenario: Die Rettungskräfte der Feuerwehr und die Ortsgruppe Oberndorf des Deutschen Roten Kreuzes mussten nun zum einen den Brand unter Kontrolle bekommen sowie die eingeschlossenen Verletzten im Gebäude retten und zum anderen den verletzten Jugendlichen auf der Straße versorgen und den Fahrer aus dem demolierten Wagen befreien.

Bei dieser Vielzahl an Aufgaben zeigten sowohl die Kernstadtwehr mit ihrem Einsatzleiter Daniel Pineda als auch das DRK, dass sie für solche Situationen bestens vorbereitet sind. Der verunfallte Fahrer wurde mit der Rettungsschere aus seinem Fahrzeug geborgen und vom DRK versorgt, und auch der angefahrene Schüler befand sich schnell in ärztlicher Obhut.

Während Atemschutzgeräteträger die Firmenräume nach den beiden Verletzten durchsuchten, wurde gleichzeitig das Feuer, auch unter Einsatz der Drehleiter, bekämpft. Die Verletzten im Gebäude konnten trotz starker Rauchentwicklung ins Freie gebracht und dem DRK übergeben werden. Derweil brachten die Löschmänner den Brand unter Kontrolle.

Stadtbrandmeister Manuel Suhr war sehr angetan von der Vorgehensweise der Einsatzkräfte und attestierte ihnen, dass jeder Handgriff gesessen habe. Dies sei das Ergebnis einer sehr guten Ausbildung. Suhr bedankte sich auch bei den Kräften des DRK und lobte die gute Zusammenarbeit.

Bürgermeister Hermann Acker bedankte sich bei allen Teilnehmern an der Übung. Er lobte das große Engagement der Rettungskräfte über das ganze Jahr. Besonders freue es ihn, dass er hier sehr viel junge Gesichter sehe. Offensichtlich trage die Nachwuchsarbeit bereits die ersten Früchte.

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