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Oberndorf a. N. Blütenpracht trotz klammer Kassen

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Staudenbeete – wie hier am Klosterbau – ersetzen in einigen Teilen in der Stadt die Wechselflorbeete. Fotos: Stadt Foto: Schwarzwälder Bote

Auch in Zeiten, in denen bei den Kommunen gespart werden muss, können sich die Bürger und Besucher Oberndorfs weiterhin an blühenden Beeten in der Stadt erfreuen.

Oberndorf. Aus Kostengründen hat man bei der Stadtgärtnerei begonnen, zahlreiche Wechselflorbeete durch Staudenbeete zu ersetzen,heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Dies tue allerdings der Pflanzenvielfalt in der Stadt keinerlei Abbruch.

Arbeitsaufwand sinkt um nahezu 50 Prozent

Thomas Jäger vom Tiefbauamt und Thomas Lander von der Stadtgärtnerei sind von den Vorteilen der neu angelegten Staudenbeete überzeugt, sinke doch der Arbeitsaufwand um nahezu 50 Prozent, so dass Kapazitäten für andere Aufgaben frei würden.

Die Stadtgärtnerei habe dadurch mehr Zeit, um zu mulchen, Hecken zu schneiden oder andere Unterhaltungsarbeiten auszuführen.

Auch ein idealer Treffpunkt für Insekten

Staudenbeete benötigten langfristig weniger Pflege, da weniger gewässert und gejätet werden müsse. Bei gut abgestimmter Planung rechnet sich ein Staudenbeet bereits ab dem zweiten Jahr, erklären Thomas Jäger und Thomas Lander laut Mitteilung.

Gut abgestimmt bedeute vor allem, dass die Stauden standortgerecht verwendet werden. Die Auswahl der Stauden sei abhängig von Faktoren, ob der Standort sonnig oder schattig, trocken oder feucht ist.

Die Pflanzenauswahl sei auch entscheidend für die Blühzeitenabfolge und die jeweilige Farbkombination, wobei die Staudenpracht auch noch durch Knollen- und Zwiebelpflanzen wie beispielsweise Narzissen und Tulpen ergänzt werde. Das garantiere eine Blütenpracht vom Frühjahr bis in den Herbst, die zum idealen Treffpunkt für Insekten werde.

Bei den verwendeten Stauden handelt es sich um mehrjährige krautige Pflanzen, die winterhart sind und nicht jährlich ausgetauscht werden müssen. Das Staudenbeet sei deshalb bei richtiger Pflege nachhaltiger und wesentlich kostengünstiger als die bisherigen Wechselflorbeete.

Nicht unerhebliche Mengen an Wasser eingespart

An einigen Standorten in der Stadt allerdings wolle man die Wechselflorbeete weiterhin erhalten. Am Rondell und auch an den Kriegerdenkmalen werden die Bürger und Besucher weiterhin auf die gewohnten Blumenbeete treffen.

Auch ihrem Ruf als European-Energy-Award-Kommune trage die Stadt damit Rechnung, würden doch mit dieser Maßnahme nicht unerhebliche Mengen an Wasser eingespart, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung weiter.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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