Andrea Holzer in Aktion Fotos: Holzer Foto: Schwarzwälder Bote

Kunst: Andrea Holzer stellt ab 18. Oktober in der Klosterbaugalerie im Rathaus aus

Angefangen hat alles mit der Anregung ihres Arbeitgebers in Stuttgart, sich Gedanken über eine Wandgestaltung zu machen. Andrea Holzer hatte die Idee, sie mit Kunstwerken zu bestücken. Schließlich stellte sie dort ihre eigenen Bilder aus. Demnächst sind ihre Werke auch in Oberndorf zu sehen.

Oberndorf. Die Malerei hat die gebürtige Altoberndorferin erst 2013 für sich entdeckt. Auf dem Weg zu ihrem Stil haben sie Dagmar Weber von der Volkshochschule Esslingen, Christine Fuhrer aus Asperg aber auch der Besuch von Acrylmalkursen auf Korfu geprägt. Bisher malte die 50-Jährige eigentlich "nur für sich, um dem Kopf frei zu kriegen". Andrea Holzer, die es vor 30 Jahren von Oberndorf "der Liebe" wegen nach Stuttgart zog, arbeitet beim Dachverband der Volks- und Raiffeisenbanken. Sie schlug eine Wechselausstellung vor, um die Wände im Büro zu gestalten. Da nahmen sie ihre Kollegen, die von Holzers Hobby wussten, gleich in die Pflicht.

Bisher habe sie sich nicht getraut, ihre Bilder auszustellen. Doch nachdem der erste Schritt gemacht war, wagt sie gleich den nächsten. Dazu nahm sie Kontakt mit ihrer alten Heimat auf, zu der sie sich nach wie vor verbunden fühlt. Hier verlebte sie ihre Kindheit, besuchte die Schule und absolvierte in der damaligen Taldrogerie eine Ausbildung. Ihre Familie lebt noch hier.

Und so werden die abstrakten Bilder von Andrea Holzer ab Freitag, 18. Oktober, in der Klosterbaugalerie des Oberndorfer Rathauses zu sehen sein. "Malen ist Ausdruck der Seele", schreibt sie in ihrer Einladung zur Vernissage. "Durch verschiedene Mischtechniken, das Experimentieren mit Farben und Materialien werden meine Bilder lebendig. Ich bringe Bewegung auf die Leinwand in dem ich gerne mit Papier, Wachskreide, Asche und Sägemehl experimentiere." "In Bewegung" lautet deshalb auch der Titel ihrer Ausstellung.  Die Vernissage beginnt am 18. Oktober um 19 Uhr. Nach der Eröffnung durch ein Musiktrio und Bürgermeister Hermann Acker geben Eva Tichy und Joachim Holzer eine Einführung. Die Ausstellung ist dann bis zum 20. Dezember in der Klosterbaugalerie zu sehen.

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