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Oberndorf a. N. Beffendorfs Wunschliste ist lang

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Am Beffendorfer Farrenstall ist das Dach sanierungsbedürftig. Außerdem sollten die Tore zur Feuerwehrgarage erneuert werden. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Lediglich Beratungen ohne Beschlussfassungen standen auf der Tagesordnung in der Sitzung des Beffendorfer Ortschaftsrates am Dienstag im Foyer der Turn- und Festhalle.

Oberndorf-Beffendorf. Dabei nahmen die Haushaltsanmeldungen für 2021 großen Raum ein, da ein Großteil der vergangenes Jahr angemeldeten Projekte nicht realisiert werden konnte.

Ortsvorsteher Roland Lauble ging mit dem Gremium nochmals alle anstehenden Wünsche durch, ohne jedoch Prioritäten zu setzen. Eine solche Liste will man bei der Sitzung im September erstellen und beschließen.

Im Rathaus steht die Sanierung einiger Fenster an, die nicht mehr dicht sind. Für die Reparatur muss eine Summe von etwa 4000 Euro aufgewendet werden. In diesem Zusammenhang soll auch gleich das Zimmer des Ortsvorstehers renoviert werden. Das Dach des Farrenstalls muss dringend saniert werden, was allerdings mit einem Aufwand von 120 000 Euro zu Buche schlagen wird.

Auch die Erneuerung der Tore für die Feuerwehrgarage, die wegen der Haushaltssperre dieses Jahr nicht realisiert werden konnte, steht noch im Raum. Auf der Warteliste findet man außerdem die Rekultivierung der Erddeponie in Richtung Bösingen. Dort erhofft man sich, dass danach die Hemmschwelle für unerlaubte Müllablagerungen höher wird. Allerdings ist mit einem Kostenaufwand von 25 000 Euro zu rechnen. Die Sanierung der WC-Anlage in der Grundschule (100 000 Euro Kosten) ist längst überfällig.

Ortsvorsteher Lauble stellt Gremium Ideenwettbewerb vor

Die Liste der Sanierungsmaßnahmen in Beffendorf ist lang, und angesichts der finanziellen Lage der Stadt macht man sich bereits Gedanken darüber, die besonders dringende Dachsanierung am Farrenstall in Eigenleistung zu bewältigen.

Roland Lauble stellte den Ideenwettbewerb des Ministeriums für den ländlichen Raum und Verbraucherschutz "Gemeinsam:Schaffen" vor. Dabei werden zivilgesellschaftliche Initiativen und Unternehmen gesucht, die gezielt Menschen zusammenbringen, die normalerweise nicht oder selten in einen direkten Austausch miteinander treten.

Gesucht werden kreative und innovative Projekte oder Ideen für gemeinsame Aktivitäten, gemeinsames Lernen oder gemeinsames Gestalten, die den ländlichen Raum und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärken.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Juli. Im Herbst wählt eine unabhängige Jury die Projekte aus. Je Projekt stehen Fördergelder zwischen 3000 Euro und 30 000 Euro zur Verfügung.

Der Ideenwettbewerb "Gemeinsam:schaffen" ist Teil des Impulsprogramms "Zusammen halt…" der Landesregierung von Baden-Württemberg. Dieses ressortübergreifende Programm möchte im Rahmen von acht Themenfeldern mutige und unkonventionelle, insbesondere niederschwellige Ansätze fördern, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Austausch und Begegnung nachhaltig stärken und fördern.

Die Mitglieder des Ortschaftsrates schlugen vor, die Ausschreibung im Amtsblatt zu veröffentlichen, und hoffen auf Impulse aus der Bevölkerung.

Das Biotop "Stellengrube" stand einmal mehr auf der Tagesordnung. Hier stellte der Ortsvorsteher eine Skizze von Claudia Maricic vor, wie eine Hinweistafel dort aussehen könnte.

Der Ortschaftsrat folgte dem Vorschlag von Kathrin Roth und will den Vorschlag an den NABU weitergeben und diese bei der Gestaltung mit ins Boot nehmen.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Bekanntgaben" teilte Roland Lauble die Bauplatzpreise mit, die im "Gehrn" in Bochingen aktuell sind. Diese lägen wesentlich höher als die in Beffendorf, stellte der Ortsvorsteher fest.

Am Wisochparkplatz werden demnächst 350 Festmeter Holz zwischengelagert. Dies sei allerdings nur vorübergehend, teilte Lauble mit.

Bis Ende August finden weiterhin keine Besuche des Ortsvorstehers bei Geburtstagen und Jubiläen statt.

Frage nach der baldigen Wiederaufnahme des Sportbetriebs

Unter dem finalen Tagesordnungspunkt fragte Ortschaftsrat Matthias Schneider an, ob die Gymnasiumsturnhalle weiterhin wegen des undichten Daches gesperrt sei, oder ob mit einer baldigen Wiederaufnahme des Sportbetriebs zu rechnen sei. Der Ortsvorsteher will sich bei der Stadtverwaltung schlau machen.

Auf dem Radweg zwischen Wisoch und Winzeln seien zahlreiche große Schlaglöcher vorhanden, teilte Alfons Staiger mit. Hier sei dringend eine Ausbesserung erforderlich.

Auf die Frage von Matthias Schneider, wie es denn mit der Dialektstudie vorangehe, konnte der Ortsvorsteher mitteilen, dass zur Teilnahme in Beffendorf vier Personen zur Verfügung stehen.

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