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Oberndorf a. N. Baustopp auf dem Lindenhof wegen Insolvenz

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In der vergangenen Woche wurde mit der Demontage des großen Krans begonnen. Foto: Wolf

Oberndorf - Der Bebauungsplan Gartenwiesen auf dem Lindenhof, im Besonderen das Mischgebiet zwischen "Real"-Markt und Wohngebiet, war schon vor einigen Jahren in aller Munde. Nun sorgt er erneut für Gesprächsstoff. Anlass dazu bietet der offensichtliche Baustopp dort, wo ein Mehrfamilienhaus entstehen sollte.

Im Sommer 2014 fiel die Entscheidung, die frühere Abstandsfläche mit Beachvolleyballfeld zwischen "Real" und Wohngebiet, zum Mischgebiet zu erklären und damit bebauungsfähig zu machen.

Lange Zeit geschieht nichts

Das führte damals zu reichlich Unmut in der Bevölkerung. Anwohner der "Gartenwiesen" beriefen sich auf einen Beschluss aus den 80er-Jahren, mit dem sich der Gemeinderat seinerzeit für eine Freifläche entschieden hatte.

Doch der Protest der Anwohner verhinderte die Umwidmung zum Mischgebiet nicht. Ein Jahr später zog eine Zahnarztpraxis vom Talplatz auf das "Filetstück" auf dem Lindenhof.

Zudem bekundete das Schild eines Bauträgers, dass dort ein Mehrfamilienhaus entstehen soll. Dann geschah erst einmal nichts – bis vor einigen Monaten. Da erfolgte zunächst der Aushub, gefolgt von der Betonierung der Bodenplatte und der Errichtung der ersten Kellerwände.

Firma aus Alpirsbach meldet Insolvenz an

Dann stockte das Bauvorhaben. Wenig später wurde begonnen, Baumaschinen abzutransportieren und den großen Baukran, der dort gestanden hatte, zu demontieren. Außerdem sahen aufmerksame Oberndorfer die Polizei und den Rechtsanwalt Klaus Haischer auf der Anlage. Das brachte die Gerüchteküche zum Brodeln. Warum ruht die Baustelle, und was passiert nun mit dem "Filetstück", fragte sich so mancher Bürger.

Klaus Haischer bestätigt auf Anfrage des Schwarzwälder Boten, dass das Bauvorhaben aktuell ruht. Ein mit den Arbeiten beauftragtes Unternehmen, die Firma Jekal aus Alpirsbach, habe Insolvenz angemeldet. Das Verfahren laufe. Als Insolvenzverwalter sei ihm angeboten worden, die Baustelle zu übernehmen. Haischer hat dies abgelehnt, wie er dem Schwarzwälder Boten mitteilt. "Das wäre nicht kostendeckend zu machen."

Stattdessen muss der Bauherr sich nun um ein neues Bauunternehmen bemühen. "Da soll es auf jeden Fall weitergehen", so der Wissensstand von Klaus Haischer, der sich erst vor zwei Wochen mit dem Bauherrn vor Ort getroffen hat.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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