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Oberndorf a. N. Arbeitseinsatz am Mahnmal

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Das Mahnmal im Lautenbachtal bei Aistaig wird von Mitgliedern des Oberndorfer SPD-Ortsvereins gepflegt und regelmäßig von Unkraut befreit. Foto: SPD Foto: Schwarzwälder Bote

Oberndorf. Der SPD-Ortsverein Oberndorf, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Mahnmal im Lautenbachtal bei Aistaig zum Gedenken der Opfer und zur traurigen Erinnerung der Oberndorfer Geschichte während der Naziherrschaft zu pflegen und zu erhalten. In diesem Jahr fand der Arbeitseinsatz aufgrund der Corona-Situation nicht wie üblich im Frühjahr, sondern erst im Sommer statt. Dieser Tage haben nun Mitglieder des SPD-Ortsvereins den Gedenkstein von Brennnesseln, Moos, Farn und Geäst befreit.

In einer Mitteilung schreibt der Ortsverein zur Geschichte des Gedenksteins:

"Bram Slaager aus Rotterdam, ­ ein ehemaliger Zwangsarbeiter bei den Mauser-Werken, sowie die Oberndorfer Naturfreunde-Jugend, damals vertreten durch Uli Pfau, hatten angeregt, im Lautenbachtal ein Mahnmal aufzustellen – im Gedenken an die Häftlinge, die im Arbeitserziehungslager der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) von 1942 bis 1945 leiden und sterben mussten. In diesem Lager sind 79 Personen umgekommen. Der Gemeinderat stimmte 1981 den Anträgen für dieses Mahnmal zu."  

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