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Oberndorf a. N. Arbeiten in der Senkrechten

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Ein Steigbagger bohrt Löcher, damit die Anker in den Hang getrieben werden können. Mit dem krakenartigen Gerät kann auch an steilsten Böschungen gearbeitet werden. Fotos: Danner Foto: Schwarzwälder Bote

Mit Hochdruck wird in diesen Tagen an der Hangsicherung auf dem Brauerei-Areal gearbeitet. Ein krakenartiger Steigbagger ist besonders eindrucksvoll. Er bohrt in die steile Böschung Löcher, um die Anker hineinzutreiben, die das Erdreich vorm Abrutschen bewahren sollen.

Oberndorf. Beim Pressegespräch mit dem Schwarzwälder Bote auf dem Gelände erläutern Bürgermeister Hermann Acker und Stadtbauamtsleiter Michael Lübke die aktuellen Arbeiten.

Wie stets beim Vor-Ort-Termin auf der beeindruckenden Baustelle betonte Acker, wie wichtig es sei, dass die Stadt mit dem Abbruch im Rahmen des Sanierunsgebiets und mit den damit verbundenen Fördergeldern die Grundlage für eine weitere Entwicklung schaffe. "Das hätte ein privater Investor niemals schultern können", erklärte er. Der Investor "ACTIV-Group" ist angetreten, um Wohnungen zu schaffen sowie gemeinsam mit der Bruderhaus-Diakonie ein Pflegeheim zu errichten. Auf die Frage, ob der Kaufvertrag mit der "ACTIV-Group" bereits unterschrieben sei, antwortete Acker, man sei dran. Wichtig wäre nun, ein baureifes Grundstück zu bekommen, wie es im Wettbewerb ausgeschrieben worden sei. Bisher fließen 3,5 Millionen an Fördergeldern in den Abriss und die Hangsicherung, weitere Anträge auf Erhöhung folgten aber sicherlich, erklärte Acker.

Beim Abbruch der Abfüllerei wurden die Wände, die im Hang stehen und ihn stützen, belassen. Sie werden nun Stück für Stück abgerissen, parallel zur Hangsicherung, erklärte Michael Lübke. Die obere Stützmauer im rechten Teil der Böschung bleibt bestehen, sie werde mit zusätzlichen Ankern versehen und mit Beton umspritzt. Zudem wird über Teile des Hangs ein Netz gelegt, dass Steinschlag verhindern soll, eine teilweise Begrünung folge. Die Gewölbekeller unter den Gebäuden werden verfüllt.

Auch der Kampfmittelbeseitigungsdienst war bereits vor Ort und hat mit Magnet und Radar nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. Gefunden wurde bisher nichts. "Zum Glück", sagte Michael Lübke erleichtert.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

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