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Oberndorf a. N. Am Irslenbach entsteht eine Bienenweide

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Foto: Schwarzwälder Bote/maps4news.com/HERE

Oberndorf. Die Stadt Oberndorf kauft 44 249 Öko-Punkte vom Zweckverband Heimbach-Wasserversorgungsgruppe (wir berichteten). Eigentlich sieht die Regelung den ökologischen Ausgleich für Flächenverbrauch jedoch auf eigener Gemarkung vor. Immerhin 1180 Punkte soll eine Maßnahme bringen, die jetzt in Altoberndorf geplant ist. Im Gemeinderatsausschuss für Technik und Umwelt (TUA) wurde die "Bienenwiese am Irslenbach" vorgestellt.

Auf Initiative der Nabu-Ortsgruppe Oberndorf wurde laut Verwaltungsvorlage die Schaffung von Bienenweide-Flächen in Altoberndorf untersucht. Als Pilotprojekt soll nun eine erste Fläche am Irslenbach geschaffen werden. Die Herstellungskosten und den Aufwand für die turnusgemäße Auflockerung des Untergrunds (alle drei bis fünf Jahre) würde die Stadt tragen, während die Pflege von der Nabu-Ortsgruppe übernommen werden soll. Dies entspricht etwa 50 Prozent der Kosten. Für die Stadt Oberndorf bleibt somit ein Anteil von 2000 Euro, davon 350 Euro in diesem Jahr. Die Kosten fallen außerplanmäßig – also nicht im aktuellen Haushalt einkalkuliert – an.

Die Teilfläche des Flurstückes 895 liegt direkt am Ufer des Irslenbachs an der Einmündung der gleichnamigen Straße in die Sonnenhalde. Sie liegt eben und circa anderthalb Meter höher als die mittlere Uferlinie des Baches.

Der vordere, straßennähere Bereich scheint laut Vorlage öfter befahren zu werden. Hier ist eine Trittpflanzenvegetation aus unter anderem einjährigem Rispengras, Raygras, Breit- und Spitzwegerich ausgebildet, die etwa 40 Prozent der Gesamtfläche ausmacht. Dieser Bereich wird mit dem Normalwert von vier Punkten bewertet.

Der Rest der Fläche ist mit Fettwiese bewachsen und enthält Arten wie Glatthafer, Kriechende Quecke, Weißklee, Scharfen Hahnenfuß, Spitzwegerich, Zaunwicke, Herbstlöwenzahn, Brennnessel, Kriechenden Hahnenfuß, Kriechendes Fingerkraut, Pastinak und Gundermann.

Die Fettwiese macht die übrigen 60 Prozent der Gesamtfläche aus. Es kommt eine Saatgutmischung aus einjährigen Kulturarten und mehrjährigen Wildpflanzenarten zum Einsatz, welche bis zu fünf Jahre auf der Fläche verbleiben kann.

Anschließend ist ein Umbruch mit Neueinsaat nötig. Damit sollen insbesondere Lebens- und Nahrungsräume für blütenbesuchende Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge und Honigbienen geschaffen werden.

Die Stadträte stimmten der Maßnahme zu.

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