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Oberndorf a. N. 1,8 Millionen werden in Standort investiert

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Der Spatenstich erfolgte durch Bauunternehmer Udo Huonker (von links), den Architekten für die Baudurchführung Walter Brodbeck, Planer Dietrich Hopf, Schulleiterin Conny Söll, Bürgermeister Hermann Acker, Stephan Ruff vom städtischen Hochbauamt, Joachim Mei vom städtischen Gebäudemanagement sowie von Jan, dem Sohn der Lehrerin Ulrika Bellgardt. Foto: Fahrland Foto: Schwarzwälder Bote

Oberndorf. Während die Sanierung von Schulgebäude II an der Grundschule Lindenhof in vollem Gange ist, erfolgte nun auch der Spatenstich für den Anbau der Ganztagesbetreuung.

Als verbindendes Element zwischen den beiden Lehrgebäuden soll die eingeschossige Mensa, die auch als Aula für Schulveranstaltungen genutzt werden kann, nach einjähriger Bauzeit zum Beginn des Schuljahres 2020/2021 eingeweiht werden. Der Rohbau für einen lichtdurchfluteten gläsernen Pavillon aus Stahl, Glas, Holz und verputztem Mauerwerk soll bis Mitte November stehen. Über gläserne Verbindungsbauten gelangen Schüler und Lehrer künftig trockenen Hauptes von Gebäude zu Gebäude.

Bürgermeister Hermann Acker betonte, man habe das erste Ganztagesgymnasium im Landkreis auf den Weg gebracht und bislang die Ganztagesbetreuungen an den Grundschulen der Kernstadt, in Hochmössingen und auf dem Lindenhof. Letzterer entwickle sich durch neue Wohnbebauung positiv, weshalb Schule und Betreuungsangebot auf steigende Schülerzahlen ausgelegt seien.

Auf Rückfrage erklärte Schulleiterin Conny Söll, 66 von 105 Schülern seien zur Ganztagesbetreuung angemeldet. Deren Einführung habe sie als größte Aufgabe bei ihrem Amtsantritt übernommen und mit einer Kollegin eine Fortbildung im Bereich "Change Management" besucht. Umgesetzt wurde die Ganztagesbetreuung in enger Zusammenarbeit mit den Eltern, dem Kollegium und der Kommune. Während des räumlichen Provisoriums habe man das Versprechen der Stadtverwaltung nach einer baulichen Lösung immer im Hinterkopf gehabt und freue sich nun auf den Einzug.

Architekt Dietrich Hopf fühlte sich durch das Projekt in die eigene Schulzeit zurückversetzt. Er selbst war vor 54 Jahren an der Grundschule Lindenhof eingeschult worden und sprach nach einem Bauboom in den 1960er-Jahren von einem generellen Sanierungsstau der schulischen Infrastruktur im Land.

Entstanden ist das Schulhaus mit Turnhalle und Hausmeister-Wohnung 1965. Das nördliche Schulgebäude kam 1968 hinzu. Gebäude I wurde vor einigen Jahren energetisch saniert. Aktuell ist Gebäude II an der Reihe. Auch die sanitären Anlagen werden erneuert und Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Die neue Mensa wird zwei Solitärgebäude zu einem funktionalen Schulkomplex verknüpfen und ist für Mehrschichtbetrieb ausgelegt. 1,8 Millionen Euro werden in den Standort investiert.

Auch Sicherheitsaspekte wurden angesprochen. Obwohl man den Schul- und Baubetrieb permanent getrennt halte, sei eine hermetische Abriegelung der Baustelle unmöglich und das Kollegium gefordert, die Schüler von der Baustelle fernzuhalten.

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