Bisher haben acht Kandidaten bekannt gegeben, dass sie Oberbürgermeister in Freiburg werden wollen. Foto: Alexander Blessing

Für die Oberbürgermeisterwahl am 26. April in Freiburg haben sich neben Amtsinhaber Martin Horn bisher sieben Personen ins Rennen gebracht.

Wenn am Sonntag, 26. April, die Freiburger in die Wahlkabine gehen, um den Oberbürgermeister zu wählen, werden sie vermutlich eine große Auswahl haben. Bisher haben acht Kandidaten erklärt, dass sie zur Wahl antreten wollen.

 

Die Bewerbungsfrist beginnt am Tag nach der Stellenausschreibung, die Veröffentlichung ist laut Stadtverwaltung für die dritte Februarwoche vorgesehen. Um dann auf dem Wahlzettel zu stehen, müssen alle Bewerber eine Wählbarkeitsbescheinigung und eine eidesstattlichen Versicherung, dass sie nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, vorlegen. Zudem müssen sie bis spätestens 30. März, 18 Uhr 250 Unterstützerunterschriften von Wahlberechtigten Freiburgern nachweisen.

Amtsinhaber Martin Horn (parteilos), der für eine zweite Amtszeit kandidiert, kann auf die Unterstützung der SPD, FDP und Volt setzen. Monika Stein, die ebenfalls parteilos antritt und bereits 2018 um den Freiburger Chefposten gekämpft hat, wird von einem links-grünen-Bündnis unterstützt.

Seit vergangenem Wochenende ist nun offiziell, dass die Freiburger CDU, die lange nach einem eigenen Kandidaten gesucht hat, den Unternehmer Achim Wiehle bei seiner Kandidatur unterstützen wird.

Mögliche Stichwahl findet am 17. Mai statt

Ebenfalls parteilos gehen das ehemalige SPD-Mitglied Dejan Mihajlović, der als Demokratie-Verfechter gilt sowie Valerie Tabea Schult, die als Gesundheitscoach arbeitet, ins Rennen. Auch die PARTEI stellt mit Robert Borgrmann einen eigenen Kandidaten, der Oberbürgermeister werden will.

Erstmals hat auch die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD) mit dem 35-Jährigen Claudio Probst einen eigenen Kandidaten in Freiburg präsentiert.

Der ehemalige Freiburger Stadtrat und Mitglied bei den Freien Wählern, Florian Braune, will ebenfalls OB von Freiburg werden. Der Jurist ist aber kein offizieller Kandidat der Freien Wähler, da diese grundsätzlich keine Wahlempfehlung aussprechen.

Sollte im ersten Wahlgang am 26. April keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen, wird es am 17. Mai zu einer Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten kommen.