Sie ist selbst Mutter von zwei Kindern: Michelle Obama unterstützt ihren Mann im Kampf um seine Gesundheitsreform. Im Weißen Haus sprach sie mit Müttern über die Vorteile von "Obamacare". Foto: dpa

US-Präsident Barack Obama sucht Unterstützung für seine umstrittene Gesundheitsreform. Zusammen mit First Lady Michelle traf er sich am Mittwoch im Weißen Haus mit einer Gruppe von Müttern, um ihnen sein Programm "Obamacare" schmackhaft zu machen.

US-Präsident Barack Obama sucht Unterstützung für seine umstrittene Gesundheitsreform. Zusammen mit First Lady Michelle traf er sich am Mittwoch im Weißen Haus mit einer Gruppe von Müttern, um ihnen sein Programm "Obamacare" schmackhaft zu machen.

 

Washington/Stuttgart - Die Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Amerikaner hatte sich US-Präsident Barack Obama auf die Wahlkampf-Fahnen geschrieben - großen Anklang findet seine Reform beim Volke bisher jedoch nicht.

Tatsächlich ist die USA das letzte westliche Industrieland ohne allgemeinen Krankenversicherungsschutz. Das ist zum Teil dem Freiheitsgedanken der Amerikaner geschuldet, hat aber auch mit den katastrophalen technischen Problemen zu tun, mit denen die Website, die über das Programm informieren sollte, über Wochen zu kämpfen hatte, zu tun. Laut einer CNN-Umfrage lehnen 58 Prozent der Amerikaner "Obamacare" ab, 40 Prozent befürworten das Gesundheitsprogramm des Präsidenten.

Mit einer intensiven PR-Kampagne ist der US-Präsident nun auf der Suche nach neuer Unterstützung für seine umstrittene Reform. First Lady Michelle Obama sprang ihrem Mann am Mittwoch zur Seite und stellte sich gemeinsam mit ihm im Weißen Haus den Fragen einer Gruppe von Müttern.