Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) nimmt an der Gemeinderatssitzung im Rathaus teil. Für die Grünen will er bei OB-Wahl im Herbst antreten nicht mehr antreten. Ob er überhaupt zur Wahl antritt, ist noch unklar. Foto: Weller

Boris Palmer. Kaum ein Politiker ist für seine kontroversen Äußerungen so bekannt wie der Grünen-OB von Tübingen. Am Dienstag hat er erklärt, dass er wegen des beginnenden Parteiausschlussverfahrens gegen ihn nicht als Grünen-Kandidat für die OB-Wahl im Herbst antreten werde. In der Region löst das unterschiedliche Reaktionen aus.

Horb/Rottenburg/Tübingen - "Dass Boris Palmer nicht als Grünen-Kandidat zur OB-Wahl antreten möchte, das ist ein Verlust für die Vielfalt in der Partei. Ich bin nicht glücklich darüber", sagt Wolf Hoffmann, Fraktionsvorsitzender der Offenen Grünen Liste (OGL) im Horber Gemeinderat und Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag. Hoffmann ist einer von mehr als 500 Grünen aus ganz Deutschland, die Palmer kürzlich in einem Aufruf unterstützt und dafür geworben haben, das Parteiausschlussverfahren gegen ihn nicht weiter durchzuführen.

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