Hier erwachen Spielzeugsoldaten, Schneeflocken und Nussknacker zum Leben: Die Ballettschule Ines Schneider präsentiert ihre Version des weltberühmten Ballettstückes und lässt die Weihnachtsvorfreude steigen.
Am Wochenende 16. und 17. November ist es soweit: 180 Schüler und Schülerinnen der Ballettschule Ines Schneider aus der Villinger Brunnenstraße begeben sich auf die große Bühne des Theaters am Ring in Villingen, um ihre Version des bekannten Ballett-Klassikers „Der Nussknacker“ aufzuführen.
Mit einer Pause zwischen den beiden Akten des Stückes, soll die Vorstellung etwa zwei Stunden dauern.
In der Geschichte des „Nussknackers“ geht es um das Mädchen Clara, welches zu Weihnachten einen Nussknacker von ihrem Patenonkel geschenkt bekommt. Daraufhin träumt Clara da-von, dass ihr Nussknacker zum Leben erwacht. Sie gerät zwischen die Fronten des Heeres des Bösen Mäusekönigs und der vom Nussknacker angeführten Spielzeugsoldaten, und hilft diesem den Mäusekönig zu besiegen.
Der Nussknacker verwandelt sich in einen schönen Prinzen und gelangt schließlich mit Clara ins Reich der Zuckerfee. Dort feiern sie ein rauschendes Fest und tanzen mit den Süßigkeiten-Bewohnern.
Intensive Vorbereitung
Seit den Osterferien arbeitet Ines Schneider, Inhaberin der Ballettschule, mit ihren Tanzschülern auf den großen Auftritt hin. Geplant ist dieser schon seit Ende September. Die Darsteller sind zwischen vier und 60 Jahren alt und tanzen alle seit mindestens einem Jahr in ihrer Tanzschule. Da es sich schwierig gestaltet, mit solch einer großen Menge an Tänzern zu proben, sind diese in die Gruppen des ersten und zweiten Aktes unterteilt.
„Alles lief mit der Zeit immer geordneter ab, mittlerweile kennt jeder seinen Part“, beschreibt Ines Schneider die Proben des Stückes. Diese finden nicht nur in ihrer Tanzschule, sondern zusätzlich auf der Bühne des Theaters am Ring statt. „Das ist sehr wichtig, damit alle mit den größeren Raumdimensionen klarkommen und sich nicht vom Licht oder der Technik irritieren lassen“, erklärt Schneider weiter.
Die ausgebildete Tanzpädagogin leitet ihre Ballettschule mittlerweile schon seit über fünf Jahren. Unterstützt wird sie bei der Vorbereitung des Auftritts von ihrer freiberuflichen Mitarbeiterin Ariane Bartholme. Die beiden kennen sich aus der Studienzeit und sind seither befreundet.
Viele neue Schüler
„Seit „Mary Poppins“, der letzten Aufführung im Frühjahr, sind viele neue Schüler dazugekommen“, erzählt Bartholme. Die Handlung der jetzigen Vorstellung des „Nussknackers“ ist zwar am Original orientiert, jedoch insgesamt moderner gestaltet. Neben dem Spitzentanz sind beispielsweise einzelne Elemente des Modern Dance eingebaut. Manche Rollen wurden abgeändert oder durch Süßigkeiten ersetzt.
Jede der Rollen ist lediglich einfach besetzt. „Bisher ist das immer gut gegangen, dieses Mal hoffentlich auch“, meint Ines Schneider im Bezug darauf. Die Requisiten des Ballettstücks sind zum Großteil liebevoll selbst gemacht – von weihnachtlichen Zuckerstangen, über große Geschenkkartons bis zur selbst gehäkelten Nussknacker-Puppe.
Außerdem wurden die Kostüme zusätzlich verschönert und ergänzt. Die Vorfreude auf das Stück ist riesig, man darf gespannt sein.
Tickets
Die letzten verfügbaren Karten sind im Vorverkauf erhältlich in der Tourist-Info Ticket-Service im Franziskaner in Villingen oder online unter Tickets@Villingen-Schwenningen.de.