Kämmerer Thomas Kech Foto: Karina Eyrich

Nusplingens Kämmerer Thomas Kech hat in seinem kurzen Finanz-Zwischenbericht im Gemeinderat dürste Zahlen vorgestellt.

Einen kurzen Zwischenbericht über die Finanzen der Gemeinde für das laufende Jahr hat Kämmerer Thomas Kech in der jüngsten Gemeinderatssitzung vorgestellt. Im wesentlichen verlaufe der Haushaltsvollzug wie geplant. Allerdings gebe es bei den Großinvestitionen zum Teil Diskrepanzen bis hin zur Rechnungsstellung. „Die Frage ist hier immer: Wann wird die Rechnung gestellt und wann fließt die Summe tatsächlich ab?“, erklärte er. So sei es schwierig, einen Schlussstrich unter die Maßnahmen ziehen zu können. „Man schleppt es immer ein bisschen mit“, so der Kämmerer anschaulich.

 

Ebenso sind deutliche Mehrausgaben bei den Personalkosten zu verzeichnen. Höhere Ausgaben beim Kindergarten, die Inflation, gestiegene Energiekosten, Unsicherheit bei der Gewerbesteuer: all dies treffe auch Nusplingen. „Langsam geht es ans Bangen, ob wir uns den laufenden Betrieb langfristig weiter so leisten können – insbesondere auch unter Berücksichtigung der zu erwirtschaftenden Abschreibungen“, gab Kech zu bedenken.

Den Anderen geht es auch nicht besser

Mit dieser Problematik habe aber nicht nur Nusplingen zu kämpfen: Bis zu 70 Prozent der Gemeinden im Land werden es womöglich künftig nicht mehr schaffen, ihren Haushalt auszugleichen.