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Nusplingen Probate Alternativezum Stoßlüften

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Der neue Raumluftfilter vom LKU Kessler Foto: Schwarzwälder Bote

Wer in Corona-Zeiten verhindern will, das Viren die Raumluft verseuchen, muss entweder lüften oder filtern. Die Firma LKU Kessler hat dem Nusplinger Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung einen Raumluftfilter made in Nusplingen vorgestellt.

Nusplingen. Regelmäßiges Lüften hat im Winter den Nachteil, dass Heizenergie vergeudet wird und die Räume sich nicht richtig aufwärmen können. Die Alternative heißt "Blue.Care+", wurde von der Nusplinger Firma LKU Kessler, einem Fachbetrieb für luft-, klima- und umwelttechnische Anlagen, entwickelt und soll die Virenlast in der Luft nachhaltig reduzieren.

Alexander Kessler, der das 1987 gegründete Familienunternehmen LKU Kessler gemeinsam mit seinem Vater Siegfried Kessler führt, erklärte den in der Turn- und Festhalle versammelten Gemeinderäten, dass der Raumluftfilter Marke Kessler zwar nicht für Zusammenkünfte in so großen Räumen wie dieser Halle konzipiert sei, aber auch dort eine segensreiche Wirkung entfalten könne. Noch besser eigne er sich freilich für Räume bis zu einer Größe von etwa 140 Quadratmetern, also Klassenzimmer und Großraumbüros, in denen die Devise derzeit Stoßlüften laute – und in denen es danach mitunter ganz schön kalt sei. Das antivirale Umluftfiltersystem filtert laut Kesslers Angaben 99,95 Prozent aller Partikel, egal welcher Art, aus der Raumluft heraus; in einem 80 Quadratmeter großen Raum reduziere sich die Virenlast nachweislich schon nach zehn Minuten Betrieb um mehr als die Hälfte. Das Gerät ist für den Dauerbetrieb ausgelegt – man schließt es an die Steckdose an, und es verrichtet seine Arbeit.

Und die sieht so aus: Die Aerosoltröpfchen werden zunächst in Richtung Boden gesaugt und erst dann zum Gerät; die gereinigte Luft wird anschließend wieder ausgestoßen und der Raumluft beigemischt. Die Strömungsverläufe wurden, wie Alexander Kessler versichert, von der Bundeswehruniversität in München simuliert und getestet; die Funktionsweise des Geräts ist also wissenschaftlich beglaubigt.

LKU Kessler hat seinen Raumluftfilter Anfang Oktober auf dem Markt gebracht. Es nimmt eine Stellfläche von 0,4 Quadratmetern in Anspruch, ist knapp zwei Meter hoch und verbraucht etwa 250 Kilowattstunden. Die Betriebslautstärke liegt unter 55 Dezibel. Die Gemeinderäte stellten Kessler noch viele Fragen, doch stand eine Anschaffung eines oder mehrerer Geräte – etwa für das Rathaus, die Schule oder den Kindergarten – in dieser Sitzung nicht zur Debatte.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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